Exporterfolge
Bundesagentur für Außenwirtschaft hilft beim Einstieg in neue Märkte

Bereits zum vierten Mal in Folge wird deutsche Wirtschaft 2006 Exportweltmeister. Dabei profitieren deutsche Unternehmen vom florierenden Welthandel, von international konkurrenzfähigen Produkten und nicht zuletzt von der Erschließung neuer Auslandsmärkte. Die Erfolge im Außenhandel fallen aber nicht vom Himmel, sondern brauchen eine gute Vorbereitung.

KÖLN. Der Export hat sich in den letzten Jahren in Deutschland als wichtige Konjunkturstütze etabliert, jedoch sind erfolgreiche Auslandsgeschäfte längst keine Selbstläufer mehr. Zwar genießen Waren "Made in Germany" weltweit immer noch einen guten Ruf, doch müssen sich deutsche Unternehmen wegen ihrer hohen Spezialisierung immer stärker um neue Märkte bemühen.

Die Exportquote der deutsche Wirtschaft ist 2005 insgesamt erstmals auf über 35 % gestiegen, im gesamten Verarbeitenden Gewerbe erreichten die Auslandsumsätze 2005 sogar einen Anteil vom 41 % am Gesamtumsatz. Längst sind mittelständisch geprägte Betriebe - etwa in den Bereichen Medizin- oder Mess- und Regeltechnik - mit Exportquoten von über 80 % keine Seltenheit mehr.

Nach aktuellen Erhebungen des Statistischen Bundesamtes arbeitet heute bereits jeder Fünfte in Deutschland für den Export, rein rechnerisch hingen 2005 etwa 8,3 Mill. Arbeitsplätze von erfolgreichen Auslandsgeschäften ab, dies sind 2,4 Mill. Personen mehr als 1995. Ungefähr zwei Drittel des realen Wirtschaftswachstums in den letzten beiden Jahren verdankt Deutschland dem Außenbeitrag, das heißt dem Saldo aus Aus- und Einfuhren von Waren und Dienstleistungen.

Obwohl die Binnenkonjunktur inzwischen in vielen Sparten wieder Fuß gefasst hat, bleibt der Außenhandel ein Motor der deutschen Wirtschaft. Im 1. Halbjahr 2006 sind die deutschen Ausfuhren erneut um 12,9 % und damit schneller als der Welthandel gestiegen.

Zwar gehen nach wie vor zwei Drittel der deutschen Exporte in Länder der EU, doch neue interessante Märkte rücken immer mehr ins Visier. Länder wie China, Indien oder Russland sind in Außenhandelskreisen schon fast ein Muss, aber auch andere Zukunftsmärkte wie die arabischen Ölförderländer, die Ukraine, die Türkei, Kanada oder Korea verdienen eine intensivere Betrachtung.

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