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Fachkräftemangel: Mittelständler suchen händeringend Personal

Im deutschen Mittelstand stehen Tausende stellen frei. Weil Bewerber nicht ausreichend qualifiziert sind oder es erst gar keine Bewerber gibt, können viele Unternehmen offene Stellen nicht besetzen. Verbandsvertreter warnen vor einer "gefährlichen Wachstumsbremse".

HB DÜSSELDORF. Jeder dritte Mittelständler kann einer Umfrage zufolge freie Stellen nicht besetzen. Acht Prozent von 450 befragten Unternehmern hätten im ersten Halbjahr 2010 sogar Aufträge ablehnen müssen, weil ihnen geeignetes Personal gefehlt habe, berichtet die "Wirtschaftswoche". "Der Fachkräftemangel entwickelt sich gerade bei kleinen und mittleren Unternehmen zu einer gefährlichen Wachstumsbremse", zitierte das Magazin die Vorsitzende des Verbands der jungen Unternehmer, Marie-Christine Ostermann.

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Der Umfrage zufolge schaffen es 34 Prozent der Unternehmen derzeit nicht, freie Stellen zu besetzen. Die wichtigsten Gründe: Bei 66 Prozent dieser Stellen seien die Interessenten nicht ausreichend qualifiziert. Für 26 Prozent der vakanten Jobs gebe es überhaupt keine Bewerber. Die Umfrage hatten die Wirtschaftsverbände Die Familienunternehmer und Die Jungen Unternehmer für das Magazin durchgeführt.

Die wachsende Lücke vor allem bei Ingenieuren, IT-Experten und Naturwissenschaftlern lässt sich laut Ostermann nur schließen, wenn die Unternehmen künftig weltweit anwerben. Das Mindesteinkommen, das Hochqualifizierte aus Nicht-EU-Staaten nachweisen müssen, um schnell eine Arbeitserlaubnis zu bekommen, sollte nach ihrer Ansicht von 65.000 auf 40.000 Euro gesenkt werden.

Das Thema Fachkräftemangel hatte Anfang des Monats für Streit in der Bundesregierung gesorgt: Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle (FDP) hatte eine Art Begrüßungsgeld vorgeschlagen, um ausländische Experten nach Deutschland zu locken. Bundeskanzlerin Angela Merkel lehnte dies ab. Die Bundesagentur für Arbeit (BA) rief die Wirtschaft auf, als Reaktion auf den dramatischen Fachkräftemangel vor allem heimische Talente zu fördern und einzustellen.

  • 23.08.2010, 18:34 UhrAnonymer Benutzer: Mariana Mayer

    Ja klar fälschen die denkerist, dass dient zu dem Nutzen der brd, ansonsten würden gegen uns Sanktionen von der Eu verhängt und wir die hungern sollen alle brav hübsch das Mäulchen halten, ansonsten droht Schlimmes für uns.

    Genauso wie Sanktionen in andere Länder verhängt werden, weil dies und jenes nicht erfüllt ist.

    Dadurch werden gesamte bevölkerungsstrukturen unterdrückt und zum Schweigen gebracht, weil ja sonst Sanktionen gegen uns drohen.

    Und wir sollen Schweigen,

    weil das Schweigen wurde im Kloster beigebracht.

    Und wir sollen bitteschön auch Schweigen, wenn wieder zahlreiche Menschen bewusst herbeigeführten vermeidbaren Katastrophen zum Opfer fallen.

    Das ist der Missbrauch des Schweigens, was in den Klöstern gelehrt wird.

  • 21.08.2010, 13:55 UhrAnonymer Benutzer: Weltenbummlerin

    Solange das wichtigste Auswahlkriterium für bewerber das Alter ist, und in zweiter Linien berufserfahrung zählt, kann man von einem Mangel sprechen, aber von intelligenz der Manager. Die Skandinavischen Länder und die Schweiz machen es dem mittelalterlichen Deutschland vor. in gemischte Teams, älter und jung, arbeiten sie zusammen bis zum Erreichen der Rente. Das Know-How bleibt in der Firma und wird ausgebaut. Das deutsche beispiel wirft mit der Entlassung der Fachkräfte ab 45 das Know-How weg und das Rad wird neu erfunden, die Firmen treten auf der Stelle. Auch bossing und von Managern gedultetes Mobbing zerstören die Motivation und führen zu innerer Kündigung. Aber die schlauen Manager erkennen das nicht, sie sind viel zu sehr ihrer Gier und ihrem Karrierestreben verfallen. Das Wohl der belegschaft und der Firma zählt nicht, Moral und Verantwortungsbewustsein ist für sie ein Fremdwort.

  • 16.08.2010, 13:31 UhrAnonymer Benutzer: Michael Hönnig

    Wenn von Hochqualifizierten geredet wird und dafür 40.000 Euro p.a. bei Vollzeit bezahlt werden sollen, ist das ein Widerspruch in sich selbst. Um Hochqualifizierte anzulocken, sollten es schon leistungsgerechte Gehälter sein, also ist die derzeitige Gehaltsgrenze angemessen. Wer diese senken will, dem geht also vor allem darum, das Lohnnivau zu senken.

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