Familienunternehmen aus dem Schwarzwald
Fischer mit Rekordbilanz zum Jubiläum

Der Weltmarktführer für Dübel- und Befestigungstechnik Fischer forciert seine Expansion und investiert in diesem und dem nächsten Jahr insgesamt 66 Mill. Euro. Der Umsatz wird aber vermutlich nicht so stark steigen wie 2007, als das Unternehmen zweistellig zulegen konnte.

WALDACHTAL/STUTTGART. Schwerpunkt der Investitionen sind neben dem Bau eines neuen Kunden- und Logistikzentrums der Ausbau des Netzes der Auslandsgesellschaften um zwölf auf 40 bis zum Ende des Jahrzehnts. Allein in diesem Jahr sollen Tochterfirmen in Griechenland, Rumänien und Kroatien entstehen.

Zudem will das schwäbische Familienunternehmen das Autozuliefergeschäft stark ausbauen. „In den nächsten Monaten fällt die Entscheidung über einen Standort für ein neues Werk im Süden der USA oder Mexiko“, sagte Inhaber und Firmenchef Klaus Fischer. Hintergrund ist die wachsende Bedeutung der japanischen Hersteller in den USA, die mit ihren Werken eher im Süden der USA sitzen. Bislang ist Fischer mit Werken vor allem im Großraum Detroit vertreten. Die Schwäche der großen drei US-Hersteller GM, Ford und Chrysler konnte Fischer mit neuen Kunden aus Japan kompensieren.

Fischer stellt für die Autoindustrie Getränkehalter, Aschenbecher, Lüftungsdüsen und Konsolen für Navigationsgeräte her. Im vergangenen Jahr kletterte der Umsatz mit 3 800 Mitarbeitern um elf Prozent auf 545 Mill. Euro. In diesem Jahr peilt Fischer ein Umsatzplus von sieben bis acht Prozent an.

Zwei Drittel der Erlöse stammen aus dem Kerngeschäft mit Dübeln und Befestigungstechnik, ein Viertel aus dem Autogeschäft. Ziel sei insgesamt ein jährliches Wachstum von „mindestens acht bis zehn Prozent“, betonte Fischer. Im Autogeschäft wächst das auf Kunststoffverarbeitung spezialisierte Unternehmen überproportional mit 14 Prozent. Der kleinste Bereich Spielzeug schreibe inzwischen schwarze Zahlen.

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