Hall of Fame der Familienunternehmen „Jeder Nerd ist uns willkommen“

Beim Dialogabend der Handelsblatt Hall of Fame in Stuttgart diskutierten Experten über Wachstumsstrategien der nächsten Generation. Fazit von Unternehmerin Renate Pilz: Schneller sein als Konzerne, um Nischen zu besetzen.
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Handelsblatt-Redakteurin Anja Müller (li.) im Gespräch mit den Unternehmerinnen Renate Pilz (re.) und Tochter Susanne Kunschert. Quelle: Andy Ridder für Handelsblatt
Hall of Fame der Familienunternehmen

Handelsblatt-Redakteurin Anja Müller (li.) im Gespräch mit den Unternehmerinnen Renate Pilz (re.) und Tochter Susanne Kunschert.

(Foto: Andy Ridder für Handelsblatt)

StuttgartDas Ambiente passte. Die Design-Offices einen Steinwurf vom Stuttgarter Hauptbahnhof mit Lichtkunst im Eingang zeigten den Gästen auch architektonisch die Zukunftsorientierung in Stuttgart. Draußen wurden einige hundert Wutbürger bei der Montagsdemonstration nicht müde, die längst gefallene Entscheidung für den neuen Bahnhof anzuprangern. Drinnen hatten sich am Montag Abend rund 90 Familienunternehmer, Manager und Berater zusammengefunden, um beim „Handelsblatt Hall of Fame – Der Dialog“ über Wachstumsstrategien der nächsten Generation zu diskutieren.

Impulse setzte anfangs Daimler-Zukunftsforscher Alexander Mankowsky. Das Credo seines Vortrags: Künstliche Intelligenz hat nur dann Erfolg, wenn sie es der Maschine ermöglicht, dem Menschen die Angst vor der Technik zu nehmen. Emotional ticke ein Mensch völlig anders als eine Maschine. Das sei vielfach bei den Fantasien zu „Smart Cities“ noch nicht berücksichtigt worden. Daran müsse man noch arbeiten, die Entwicklungszyklen seien auch oft viel länger als man glaube. „Ich habe schon 2007 meiner Konzernzentrale gesagt, wir werden Roboter-Autos bauen“, erinnerte sich der Zukunftsforscher. Damals sei er von den Untertürkheimer Kollegen belächelt worden. Seither hat er hunderte Vorträge im Konzern halten müssen und so ein Umdenken eingeleitet.

Die neuesten Prototypen von Daimler würden ihn bestätigen. Es seien Automaten, die kommunizieren. Aber es sei auch wichtig zu sagen, was man nicht automatisiert. „Es macht keinen Sinn, den Barkeeper durch einen Roboter zu ersetzen“, betont Mankowsky. „Dann entfällt der Sinn, sich an eine Bar zusetzen. Denn da setzt man sich nur hin, weil man mit einem Menschen auch ein Wort wechseln will.“ So gesehen, sei es keine leichte Aufgabe, die Fabrik der Zukunft zu entwickeln.
Den Weckruf für die Diskussion, die von Handelsblatt-Teamleiterin Anja Müller moderiert wurde, lieferte der Innovationsreport des Deutschen Industrie- und Handelskammertages: 82 Prozent der Unternehmen müssen Innovationen verschieben. Jedes zweite Unternehmen sieht seine wirtschaftliche Entwicklung gefährdet, weil es an Fachkräften mangelt. Es fehlen aber nicht nur Software-Entwickler und IT-Spezialisten, es fehlen auch Facharbeiter: Elektriker, Mechatroniker, Industriemeister. Wo Innovationen fehlen, wird Wachstum schwierig.

Das sind Deutschlands größte Familienunternehmen
Platz 10: Heraeus
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Im Auftrag der Stiftung Familienunternehmen hat das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung die größten deutschen Familienunternehmen ermittelt. Auf den zehnten Platz schafft es mit einem Umsatz von 12,9 Milliarden Euro die Heraeus Holding. Der Technologiekonzern und Edelmetallspezialist mit Sitz im hessischen Hanau beschäftigt knapp 12.500 Mitarbeiter.

Platz 9: Schaeffler
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Der neunte Platz geht an den Automobilzulieferer mit Hauptsitz im bayerischen Herzogenaurach: 13,2 Milliarden Euro setzte das von Maria-Elisabeth Schaeffler-Thumann (Foto) und ihrem Sohn Georg kontrollierte Unternehmen im Jahr 2015 um. Die Zahl der Mitarbeiter lag bei rund 83.900.

Platz 8: Boehringer Ingelheim
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Das Pharmaunternehmen belegt mit einem Umsatz von 14,8 Milliarden Euro den achten Platz. Die Zahl der Mitarbeiter liegt bei rund 47.500. Unternehmenschef ist seit 2016 Hubertus von Baumbach, ein Urenkel des Firmengründers Albert Boehringer.

Platz 7: Bertelsmann
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Der Gütersloher Medienkonzern schafft es mit 17,1 Milliarden Euro auf Platz sieben der Top-10-Familienunternehmen und beschäftigt 117.300 Mitarbeiter weltweit. Damit liegt das Unternehmen der Familie Mohn im Ranking nach der Beschäftigtenzahl auf Platz 5. Liz Mohn (Foto) ist die Witwe des ehemaligen Bertelsmann-Chefs Reinhard Mohn und Vorsitzende der Bertelsmann Verwaltungsgesellschaft, in der die Stimmrechte der Bertelsmann SE & Co. KGaA gebündelt sind.

Anm. d. Red.: In einer ersten Fassung war Liz Mohn versehentlich als Mitglied des Bertelsmanns-Vorstands bezeichnet worden.

Platz 6: Henkel
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Hinter dem sechsten Platz verbirgt sich das Familienunternehmen mit Hauptsitz in Düsseldorf. Der Umsatz 2015 lag bei etwas mehr als 18 Milliarden. Der Hersteller von Kosmetik-, Waschmittel- und Klebstoffprodukten beschäftigt weltweit knapp 50.000 Mitarbeiter.

Platz 5: Phoenix
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Der fünfte Platz geht an Deutschlands größten Pharmagroßhändler Phoenix mit Sitz in Mannheim. Der Umsatz liegt bei 23,3 Milliarden Euro und damit in deutlichem Abstand zu den vier umsatzstärksten Familienunternehmen. Die Mitarbeiterzahl ist mit etwas mehr 24.800 Personen ebenfalls deutlich geringer.

Platz 4: Metro
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Der Handelskonzern belegt mit 59,2 Milliarden Euro Umsatz Platz vier, beschäftigt aber mit 226.900 mehr Mitarbeiter als die Aldi-Gruppe. Hauptsitz des Unternehmens, zu dem auch die Elektronikmärkte Saturn und Media Markt gehören, ist Düsseldorf.

„Uns ist jeder Nerd willkommen“, sagte Susanne Kunschert, die gemeinsam mit ihrer Mutter, Renate Pilz, und ihrem Bruder Thomas den Automatisierungsspezialisten Pilz führt. Den größten Schritt zur Zukunftssicherung hat das schwäbische Unternehmen aus Ostfildern bereits geschafft: Es bleibt in der Familie. Zum Jahresende übergibt Renate Pilz das Unternehmen an ihre beiden Kinder in bestem Zustand. In diesem Jahr wird das Wachstum wieder zweistellig sein, und Tochter Susanne Kunschert führt seit Jahren das Personal. „Meine Mutter hat uns mit viel Liebe erzogen, nie Druck ausgeübt. Aber ich wollte mich erst auswärts beweisen“, erzählte sie den Familienunternehmern.

Zwar stand in ihrer Abi-Zeitung als Berufswunsch noch „Lebenskünstler“, aber sie studierte dann doch BWL, arbeitete für den Anlagenbauer Dürr und die Unternehmensberatung EY. „Ich brauchte die Bestätigung von außen“, erinnerte sie sich. Und als sie diese bekam, wusste sie: „Ich kann führen“. Das provozierte im Jahr 2000 dann die Frage ihrer Mutter – mit sanftem mütterlichen Druck und in bestem Schwäbisch: „Komscht jetzt oder net.“ Gelächter im Saal.

Mit einem klaren christlichen Wertegerüst will auch die Tochter das Unternehmen weiterführen. Dazu gehört Toleranz. „Die Länge der Haare ist uns egal.“ Teamfähigkeit, gegenseitige Hilfe seien neben fachlichem Können heute gefragt. Vor allem die Fähigkeit zu kommunizieren. „Heute muss sich bei uns der irische Softwareentwickler mit dem indischen Mitarbeiter genauso gut verständigen können wie mit dem Deutschen in der Zentrale oder unseren Südkoreanern“, betonte Renate Pilz.

Vera-Carina Elter, Bereichsvorstand Familienunternehmen von KPMG: „Wachstum braucht den Mut, offen zu sein für Ungewisses.“ Quelle: Andy Ridder für Handelsblatt
Hall of Fame im Dialog

Vera-Carina Elter, Bereichsvorstand Familienunternehmen von KPMG: „Wachstum braucht den Mut, offen zu sein für Ungewisses.“

(Foto: Andy Ridder für Handelsblatt)

Bereits vor 20 Jahren begegnete sie dem Fachkräftemangel mit einer Software-Tochter in Irland. Heute arbeiten dort über 100 Entwickler für Pilz. „Wachstum braucht den Mut, offen zu sein für Ungewisses“, sagt auch Mitveranstalterin Vera-Carina Elter. Sie verantwortet den Bereich Familienunternehmen bei der Wirtschaftsprüfungs- und Unternehmensberatung KPMG. Elter beobachtet zurzeit eine vorsichtige Öffnung der Familienunternehmen für neue Wachstumsstrategien, dazu gehörten Kooperationen mit Start-ups und auch Unternehmen aus anderen Branchen, aber auch die Bereitschaft, durch Übernahmen zu wachsen oder Investoren - auf Zeit - miteinzubeziehen.

Übernahmen gehören zwar nicht zur organischen Wachstumsstrategie von Pilz. Doch das Unternehmen investiert jährlich den Rekordwert von 20 Prozent des Umsatzes in Forschung und Entwicklung. Im Verhältnis deutlich mehr als Großkonzerne. Zum Vergleich: Daimler mit mehr als 150 Milliarden Euro Umsatz steckt im Schnitt rund fünf Prozent in Forschung und Entwicklung.

Aber warum tut Pilz das? „Eben weil es die Konzerne und deren Kraft gibt. Wir müssen schneller sein, um Nischen zu besetzen“, sagt Renate Pilz, deren Unternehmen einst den roten Nothalteknopf entwickelte und heute mit visueller Überwachung und Prozesssicherheit in der Automatisierung punktet.

Die hohe F&E-Quote provozierte Nachfragen aus dem Publikum. „Eine so hohe Quote können Sie sich doch nur leisten, wenn sie eine tolle Marge und sehr produktive Mitarbeiter haben. Was ist Ihr Geheimnis?“ wollte Thomas Vetter vom Automobilzulieferer Faurecia wissen. „Unsere Effizienz und damit unsere Rendite ist hoch, auch weil sich unsere Leute auf die Arbeit konzentrieren können und bei unserer Firmenkultur keine Machtspielchen betreiben müssen“, antwortete Susanne Kunschert.

Das sind Deutschlands reichste Unternehmer-Clans
Platz 10: Familie Röchling
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Es ist Georg Duffner zu verdanken, dass die Röchling SE & Co. KG heute so sicher und breit im globalen Markt etabliert ist. Der bis zum Mai amtierende Geschäftsführer sorgte maßgeblich für den Umbau vom Mischkonzern zum Kunststoffverarbeiter. Das Unternehmen meldete zuletzt einen Umsatz von rund 1,7 Milliarden Euro. Der Gewinn des Betriebs, der rund 8.800 Mitarbeiter beschäftigt, beläuft sich auf rund 150 Millionen Euro. Das Vermögen der Familie Röchling wird auf 3,75 Milliarden Euro geschätzt – 350 Millionen mehr als im vergangenen Jahr.

Quellen: Bilanz, Unternehmen

Platz 9: Familie Werhahn
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Vom „Bilanz“-Magazin als „rheinisches Syndikat“ betitelt, befinden sich rund 200 Unternehmen im Besitz der Wilh. Werhahn KG. Zu den stärksten Mitgliedern der Gruppe zählen der Baustoffkonzern Basalt AG , der Finanzdienstleister Abcfinance und der Messerhersteller Zwilling J. A. Henckels, der auch die Hersteller für Friseurbedarf Jaguar und Tondeo in sich vereint. Mit Anton Werhahn steht seit 2005 als Vorstandssprecher wieder ein Repräsentant der drei Werhahn-Stämme an der Spitze des Mischkonzerns. Das Vermögen der 420 Werhahns legte im Vergleich zum vergangenen Jahr um etwa 250 Millionen Euro zu und steht nun bei circa 4,75 Milliarden Euro.

Platz 8: Familie Haniel
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Nicht nur dem Aufsichtsratsvorsitzenden Franz Markus Haniel (rechts), sondern der gesamten Franz Haniel & Cie. GmbH, fehlt seit Jahren die zündende Idee. Die Investmentholding befindet sich auf dem absteigenden Ast, das Vermögen der Großfamilie schmälerte sich seit 2007 um rund 10 Milliarden Euro auf heute 5 Milliarden Euro. Das liegt vor allem an der geplanten Ausrichtung zum Handels- und Dienstleistungskonzern, an der bis heute festgehalten wird und durch welche man sich 2007 endgültig aus dem produzierenden Geschäftsbereich zurückzog.

Platz 7: Familie Heraeus
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Der Technologiekonzern Heraeus erwirtschaftete im vergangenen Jahr einen Umsatz ohne Edelmetalle von 2 Milliarden Euro. An der Spitze des Konzerns steht Jan Rinnert, der Schwiegersohn vom Aufsichtsratsvorsitzenden und Unicef-Deutschland-Vorsitzenden Jürgen Heraeus (im Bild). Zusammen mit seinen beiden Geschwistern hält der 80-Jährige 25 Prozent der Anteile. Das Vermögen der 200 Köpfe umfassenden Familie beläuft sich wie schon im Vorjahr auf 6,3 Milliarden Euro.

Platz 6: Familie Freudenberg
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Die einstige Handelsgesellschaft und Gerberei ist heute unter dem Namen Freudenberg & Co. KG vor allem für ihre Dichtungs- und Schwingungstechnik sowie für die Produktion von Vliesstoffen und Filtrationen bekannt und beliefert vornehmlich die Automobilindustrie. Von den 8,6 Milliarden Euro Umsatz bleiben nach allen Abzügen immer noch 1,1 Milliarden Euro Gewinn. Ein gutes Fünftel davon beansprucht die 320-köpfige Gesellschafterfamilie für sich, deren Vermögen bei 7,95 Milliarden Euro steht – ein Plus von 800 Millionen Euro zum Vorjahr.

Platz 5: Familie Siemens
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Die Großfamilie Siemens umfasst mittlerweile zwar 300 Mitglieder, sie ist trotz ihres geschätzten Vermögens von rund 8 Milliarden Euro (plus 1,8 Mrd. Euro im Vergleich zum Vorjahr) aber eher zurückhaltend und medienscheu. Einzig Nathalie von Siemens scheint den Weg in die Öffentlichkeit für sich entdeckt zu haben. Die Ururenkelin des Begründers der modernen Elektrotechnik und Gründers der heutigen Siemens AG, Werner von Siemens, ist seit 2015 Mitglied des Aufsichtsrates des Technologiekonzerns und wird bereits als Kandidatin für die leitende Position gehandelt.

Platz 4: Familie Porsche
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Für Wolfgang Porsche (r.), seines Zeichens Aufsichtsratsvorsitzender der Porsche AG und Porsche SE sowie Aufsichtsratsmitglied bei Volkswagen und Audi, liegen turbulente Zeiten zurück. Aufgrund des Diesel-Betrugsskandal verlor die Volkswagen AG rund ein Drittel ihres Börsenwertes. Eine Katastrophe für den Porsche-Clan, der zusammen mit den Piëchs 52,2 Prozent der Anteile an VW hält. In der Folge legte auch das Vermögen der 80-köpfigen Verwandtschaft in den vergangenen beiden Jahren einen Sinkflug hin: Um neun Milliarden Euro schmälerte sich die Summe auf nunmehr 18 Milliarden Euro.

Einer der Gäste will wissen, ob Künstliche Intelligenz nicht künftig auch Entwicklungsabteilungen ersetzen könne. Soweit will Zukunftsforscher Mankowsky nicht gehen. Wenn 1960 ein Personal-Rekruting-Programm entwickelt worden wäre, und dem Computer die Auswahl überlassen worden wäre, dann gäbe es heute nur trinkfeste und rauchende Männer in den Unternehmen und keine Frauen. Auch Künstliche Intelligenz basiere auf der Fortschreibung von Vergangenheitsdaten. Das reiche für die Zukunft nicht. Innovationen bräuchten immer auch Intuition.
Renate Pilz will der Robotik nur einen abgestimmten Raum lassen. „Sie darf nur für den Menschen unterstützend sein. Maschinen können unsere Werte nicht leben.“ Und ihre Tochter kann sich sogar eine „Roboterquote“ für ihr Unternehmen vorstellen.

Beim anschließenden Imbiss tauschten sich viele Gäste aus. Industriedesigner Jürgen R. Schmid sprach mit einem Manager des Greifsystemspezialisten Schunk. Markus Benz, Gesellschafter und Vorstand des Möbelherstellers Walter Knoll AG & Co. KG, vertiefte seine Frage, wie Virtual Reality den Vertrieb verändern werde. Das komplette Abschotten mit einer Brille von der Außenwelt hält Zukunftsforscher Mankowsky nicht für sinnvoll, um Interaktion zu fördern. Augmented Reality könne aber unterstützend wirken. Jede Menge analoge Kommunikation über die Zukunft der Wirtschaft gab es jedenfalls beim „Hall of Fame“-Dialog an diesem Abend.

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