Fernsehgerätehersteller
Loewe lässt sich von roten Zahlen nicht entmutigen

Der Fernsehgerätehersteller Loewe steckt in den roten Zahlen. Trotzdem ist das Unternehmen zuversichtlich. Auch deshalb, weil bereits ein Restrukturierungsprogramm eingeleitet worden ist.
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HB KRONACH. Mit einer Produktoffensive will der TV- Gerätehersteller Loewe seine Verluste in den ersten neun Monaten zumindest teilweise ausgleichen. Für das Gesamtjahr 2010 rechnet der neue Vorstandsvorsitzende Oliver Seidl mit einem moderaten Umsatzwachstum.

Trotz der Effekte aus einem Restrukturierungsprogramm könne er unter dem Strich Verluste nicht ausschließen, erklärte Seidl am Mittwoch im oberfränkischen Kronach. Loewe beschäftigt derzeit knapp 1100 Mitarbeiter. Nach einem Minus von 13 Prozent auf 324 Millionen Euro im vergangenen Jahr setzte sich der Umsatzrückgang auch in den ersten neun Monaten dieses Jahres fort.

Allein im traditionell schwachen dritten Quartal 2010 brach der Umsatz um 13 Prozent auf 66,5 Millionen Euro ein. Der operative Verlust (EBIT) lag bei 5,0 Millionen Euro. In den ersten neun Monaten summierte sich das Minus beim EBIT auf 9,1 Millionen Euro. Als weitere Ursachen dafür nannte das Unternehmen Preissenkungen bei den Einstiegsmodellen und höhere Beschaffungskosten. Der Umsatz nach drei Quartalen lag mit 213,9 Millionen Euro um drei Prozent unter Vorjahresniveau.

Auf die negative Entwicklung hat der auf großformatige LCD- Fernseher und hochwertige Audiosysteme spezialisierte Hersteller bereits im Juni mit einem Restrukturierungs- und Zukunftsprogramm reagiert. Des weiteren sei mit einer soliden Kapitalstruktur und auf mehrere Jahre abgeschlossenen Finanzierungsvereinbarungen das Unternehmen für die Zukunft gut aufgestellt, betonte Seidl.

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