Mittelstand

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Finanzierungsengpass: Leuchtenhersteller Hess verhandelt mit Gläubigern

Der Leuchtenhersteller Hess kämpft um frisches Geld. Die Banken des Unternehmens aus dem Schwarzwald haben Kreditlinien gesperrt. Sanierungschancen würden weiter verfolgt.

Die Zentrale der Hess AG in Villingen-Schwenningen. Quelle: dpa
Die Zentrale der Hess AG in Villingen-Schwenningen. Quelle: dpa

Villingen-SchwenningenDer finanziell angeschlagene Leuchtenhersteller Hess aus dem Schwarzwald braucht dringend Geld. Wie das in Villingen-Schwenningen ansässige Unternehmen mitteilte, haben die finanzierenden Banken am Montag bestehende Kreditlinien gesperrt und die Guthaben vorsorglich eingefroren. „Zur Beseitigung des Liquiditätsengpasses und zum Zwecke der Sanierung führt der Vorstand konstruktive Verhandlungen mit den führenden Kreditinstituten über den Abschluss einer Stillhaltevereinbarung“, schrieb Vorstand Till Becker am Montagabend in einer Mitteilung.

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Die Zahlungsfähigkeit und die Fortführungsprognose der Gesellschaft sowie die Rechtsfolgen seien sorgfältig zu prüfen, so Becker. „In diesem Rahmen wird der Vorstand jede sich ernsthaft bietende Sanierungschance weiter verfolgen.“ Bisher hätten die Verhandlungen nicht zu den erwünschten Ergebnissen geführt.

Manipulationsverdacht Hess schließt Rückkehr von Gründer-Enkel aus

Der Enkel des Unternehmensgründers soll vorerst nicht in die Schwarzwälder Firma zurückkehren.

Becker ist seit zwei Wochen Alleinvorstand des Schwarzwälder Leuchtenherstellers, der nach eigenen Angaben 360 Mitarbeiter beschäftigt. Er folgte auf die Vorstände Christoph Hess und Peter Ziegler, die der Aufsichtsrat der Hess AG wegen des Verdachts der Bilanzmanipulation entlassen hatte. Die Staatsanwaltschaft ermittelt zudem wegen des Verdachts auf Beihilfe gegen die beiden.

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