Firmenfuhrparks
Flottenmanager streben nach dem Öko-Image

Dienstwagenordnungen, die Diesel-Fahrzeuge zur Pflicht machen, zählen in mittelständischen Firmenfuhrparks mittlerweile zum Normalfall. Denn Einsparungen beim Kraftstoffverbrauch sind das überzeugendste Argument für eine grüne Flotte. Doch um das Öko-Firmenimage zu festigen, muss die Dienstwagenordnung von Mittelständlern noch grüner werden.

AUGSBURG. Holger Lepper schwört auf Diesel: „In unserer Dienstwagenflotte sind Fahrzeuge mit Dieselaggregaten Pflicht“, sagt der Geschäftsführer der Düsseldorfer B+B Autovermietung + Leasing GmbH. Festgelegt wird das in der Dienstwagenordnung. Die bestimmt, welcher Mitarbeiter einen Dienstwagen bekommt, welche Fahrzeugmodelle er auswählen darf und ob die Leasingrate vom Arbeitgeber bezuschusst oder sogar ganz übernommen wird. „Für Diesel haben wir uns zunächst entschieden, weil er günstiger ist als Benzin“, sagt Geschäftsführer Lepper. Die Umweltverträglichkeit ist aber ein schöner Nebeneffekt.

Spritspar-Fahrertrainings für Mitarbeiter, alternative Verkehrsmittel oder Belohnungssysteme für Umweltbewusste sind weitere Schritte, die Unternehmen jetzt gehen müssen, sagt Ryjan Rutgers, Geschäftsführer der Athlon Car Lease Germany. „Bisher hatten Fuhrparkmanager keinen wirtschaftlichen Grund, ihre Mitarbeiter auf den Ökopfad zu bringen.“ Doch mit der geplanten Besteuerung des CO2-Austoßes von Kraftfahrzeugen ab 2009 werde sich das ändern, versichert Rutgers. Die Dienstwagenordnung hält er für ein wichtiges Öko-Instrument: „Mit der Begrenzung der Auswahl auf Modelle mit geringer CO2-Emission und reduziertem Kraftstoffverbrauch können Flottenbetreiber die Kosten am effektivsten senken.“

Auch bei Arval in München setzt man auf eine möglichst hohe Effizienz des Fuhrparks: „Unsere Flotte besteht nur noch aus BMW-Fahrzeugen“, sagt Norbert Zumblick, Leiter des Gesamtvertriebs bei Arval Deutschland. Als Grund für die Fahrzeugwahl gibt der Vertriebsleiter des herstellerunabhängigen Leasingunternehmens die vergleichsweise niedrigen Emissionswerte des Fahrzeugherstellers an. Angeregt hätten diese Maßnahme die Kunden, sagt Zumblick. Das Umweltbewusstsein unter Fuhrparkmanagern wachse stetig. Unternehmen, die den grünen Trend verschlafen, könnten langfristig ihrem Image schaden, warnt Zumblick.

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