Firmenpatriarch: Würth: Dezember war außergewöhnlich schlecht

Firmenpatriarch
Würth erhöht den Druck auf seinen Schraubenhandel

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Würth: Dezember war außergewöhnlich schlecht

Nach dem ersten Halbjahr lag das Umsatzplus in Deutschland noch bei 4,8 Prozent und hat sich im zweiten Halbjahr noch einmal deutlich abgeschwächt und lag zum Jahresende nur noch bei rund 1,5 Prozent. „Der Dezember war außergewöhnlich schlecht“, räumte Würth ein.

In Deutschland hat Würth ein strukturelles Problem. Der Konzern ist mit seinem Heer von Vertretern im Außendienst groß geworden. Doch immer mehr Kunden kaufen in den Würth-Niederlassungen vor Ort oder bestellen bei Würth im Internet.

Branchenexperten halten wegen dieser Kannibalisierungseffekte den Vertrieb mit derzeit mehr als 3000 festangestellten Außendienstlern für zu groß und erwarten eine Umstrukturierung.

Denn das langfristige Ziel, bis 2020 weltweit 20 Milliarden Euro Umsatz zu erzielen und damit jedes Jahr um über eine Milliarde zu wachsen, ist in Gefahr, wenn das Deutschlandgeschäft weiter schwächelt und die Schwäche in Südeuropa anhält, so die Experten.

Im Interview mit dem Handelsblatt äußert sich Würth darüber hinaus zum Wert seiner Kunstsammlung, seiner Vorstrafe wegen Steuerhinterziehung und über die Hoffnungen auf seine beidem im Unternehmen arbeitenden Enkel. „Mit ihrer Ausbildung haben beide das Zeug, in die Konzernführung aufzusteigen“, sagte Würth.

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Kommentare zu " Firmenpatriarch: Würth erhöht den Druck auf seinen Schraubenhandel"

Alle Kommentare
  • Meine Frage ist immer wieder, warum ist er so erfolgreich?
    manfred

  • Er sollte sich da als Ehrenvorsitzender besser zurück nehmen und solche Dinge nicht an die Presse tragen. Das gibt nur Unfrieden im eigenen Haus.
    Ob sein Vertriebsmodell noch in die Zeit passt? Die Vertreterbesuche könnten etwas seltener ausfallen, aber "moderne" Konzepte mit Callcentern, Warteschleifen und ständig wechselnden Ansprechpartnern sind grausig.

    Allerdings muss man ihm zu gute halten dass er im Gegensatz zu Schlecker oder Müller als Mäzen auftritt.

  • Würth heute sind die Unternehmer von gestern!

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