Mittelstand

_

Firmenpatriarch: Würth erhöht den Druck auf seinen Schraubenhandel

exklusivDas vergangene Jahr lief für den weltgrößten Schraubenhändler nicht gerade optimal. Firmenpatriarch Reinhold Würth hält sein Unternehmen für „viel zu satt und zu fett“ – und macht dem Management mit einer Prognose Druck.

Der Unternehmer Reinhold Würth. Quelle: picture-alliance/ dpa
Der Unternehmer Reinhold Würth. Quelle: picture-alliance/ dpa

StuttgartDer weltgrößte Händler für Montage- und Befestigungstechnik Würth strebt nach einem schwachen Jahr 2012 höhere Zielmarken an. „Wir nehmen schon wieder Fahrt auf. Das Management hat für dieses Jahr sieben bis acht Prozent Wachstum prognostiziert“, sagte Reinhold Würth, Ehrenvorsitzender des Beirats bei Würth, im Interview mit dem Handelsblatt (Montagsausgabe). Bislang war noch keine Prognose für 2013 genannt worden.

Anzeige

Der Firmenpatriarch erhöht damit den Druck auf das Management, die neuen Ziele auch zu erfüllen. Der operative Chef Robert Friedmann und die restliche Konzernführung haben dabei sein „hundertprozentiges Vertrauen“, betonte Würth.

Deutschlands geheime Weltmeister

  • Beispiele für Hidden Champions

    Anschaulicher als abstrakte Statistiken sind Fallbeschreibungen ausgewählter Hidden Champions. Obwohl uns ihre Erzeugnisse ständig umgeben, haben wir von den weitaus meisten dieser Firmen nie gehört. Die folgende Auswahl vermittelt einen Eindruck von der schillernden Vielfalt, den Marktpositionen, den Besonderheiten dieser Firmen.

  • Flexi

    Ein Unternehmen wie Flexi kann es in Deutschland eigentlich nicht geben. Flexi hat bei Rollleinen für Hunde einen Weltmarktanteil von rund 70 %, fertigt ausschließlich in einer Manufaktur in Deutschland und exportiert mehr als 90 % seiner Produkte in über 50 Länder. Alle Versuche chinesischer Konkurrenten, Flexi den Markt wegzunehmen, verliefen bisher im Sande. Im Gegenteil, Flexi greift in Asien mit voller Kraft an, der Vormarsch nach Globalia geht weiter. Bis 2020 soll der Umsatz von heute rund 50 Millionen auf 100 Millionen Euro verdoppelt werden.

  • Utsch

    Haben Sie jemals darüber nachgedacht, woher das Kennzeichen Ihres Autos stammt? Der Weltmarktführer auf diesem Gebiet ist die Firma Utsch aus Siegen. Auf der Utsch-Homepage heißt es: „Lange bevor 'Globalisierung' zum Begriff wurde, war sie für Utsch Tagesgeschäft.“ Das ist keinesfalls übertrieben. In mehr als 120 Ländern gibt es Kfz-Kennzeichen von Utsch. Mit seinen 500 Mitarbeitern und 250 Millionen Euro Umsatz ist Utsch längst in Globalia zu Hause.

  • Invers

    Da wir gerade in Siegen sind, dem Zentrum des unscheinbaren Siegerlandes: Dort sitzt auch der Weltmarktführer für Carsharing-Systeme, die Firma Invers. Carsharing ist ein neu entstehender Markt, der durch die geänderten Mobilitätsbedürfnisse großes Zukunftspotenzial verspricht. Uwe Latsch beschäftigte sich seit Anfang der 90er Jahre mit Carsharing-Technologie. Die Firma Invers führt er heute zusammen mit Alexander Kirn. Die Systeme sind nicht nur bei führenden Carsharing-Anbietern in Europa, sondern auch in den USA und Asien, wo Invers eigene Niederlassungen unterhält, im Einsatz.

  • IP Labs

    Vielleicht haben Sie schon einmal ein digitales Fotobuch bestellt. Die Chance ist groß, dass die bei der Zusammenstellung, Bestellung und Produktion eingesetzte Software von IP Labs stammt. Das junge Bonner Unternehmen ist Weltmarktführer auf diesem Gebiet. Von Frank Thelen und Georg Sommershof im Jahr 2003 gegründet, gehört dieser Hidden Champion heute zum japanischen Fuji-Film-Konzern, der seinerseits eine globale Führungsposition im Fotomarkt besitzt. Laut Mitgründer und Geschäftsführer Georg Sommershof gibt es in Europa praktisch keine Konkurrenz für IP Labs.

  • Delo

    Ob im Airbag-Sensor, dem Chip auf EC-Karten oder Reisepässen – Delo- Klebstoffe haben sich, vom Verbraucher unbemerkt, in vielen Bereichen unentbehrlich gemacht. Besonders in neuen Technologien wie Smartcards nimmt Delo eine weltweit führende Stellung ein. In drei von vier Chipkarten weltweit stecken Klebstoffe von Delo.

  • Belfor

    Belfor ist der globale Marktführer für die Sanierung von Brand-, Wasserund Sturmschäden. Mit einer knappen Milliarde Euro Umsatz und gut 5 000 Mitarbeitern übertrifft Belfor seinen stärksten Konkurrenten um mehr als das Doppelte und ist die einzige Firma, die diese Spezialdienstleistung weltweit anbietet.

  • Trodat

    Die Produkte dieses österreichischen Hidden Champions finden sich auf Schreibtischen in 160 Ländern. Trodat ist seit den 1960er Jahren unangefochtener Weltmarktführer bei Stempeln. Auch die Erfindung des ersten farbigen Stempels geht auf das Konto von Trodat. Die Exportquote liegt bei 98 %.

  • Jungbunzlauer

    Wenn Sie eine Coca-Cola trinken, denken Sie vermutlich nicht an Jungbunzlauer. Dabei steckt in jeder Coca-Cola die Zitronensäure dieses Weltmarktführers österreichisch-schweizerischer Provenienz.

  • Temenos

    Nein, Temenos ist kein griechischer Philosoph. Die Temenos Group AG wurde 1993 in der Schweiz gegründet und ist heute der weltmarktführende Anbieter von Software für Retail, Corporate, Correspondent, Universal, Private, Islamic und Community Banking sowie Microfinance. Am Firmenstammsitz in Genf und in 56 weltweiten Niederlassungen arbeiten 3 500 Beschäftigte für über 1 000 Finanzinstitute in mehr als 125 Ländern der Welt.

  • Isovoltaic

    Die europäische Photovoltaik-Industrie hat seit 2010 ihre führende Position im Weltmarkt verloren. Doch für die österreichische Firma Isovoltaic gilt das nicht. Dieser Hidden Champion ist klarer Weltmarkt- und Technologieführer bei Rückseitenfolien für Photovoltaik-Module. Diese Folien schützen die Solarzellen vor Umwelteinflüssen und werden von allen Modulherstellern gebraucht. Mit einer eigenen Produktion in China ist Isovoltaic nahe an seinen Kunden im mittlerweile größten Markt für Solarmodule.

  • Gottschalk

    Bedenken wir jemals, dass kleine Alltagsgegenstände wie Heftzwecken oder Büroklammern von irgendjemandem hergestellt werden müssen? Im Falle der Heftzwecken (je nach Region auch Reißzwecken, Reißnägel oder Reißbrettstifte genannt) erledigt das Rolf Gottschalk aus Arnsberg im Sauerland. Seine Firma ist der einzige Hersteller von Heftzwecken in Europa. Und es gibt nur einen weiteren Hersteller in der ganzen Welt, eine chinesische Firma. Gottschalk und seine Mannschaft produzieren täglich 12 Millionen dieser Kleinartikel, die unter 300 verschiedenen Markennamen weltweit verkauft werden.

  • Ludo Fact

    Ludo Fact ist ein reiner Produzent und stellt als solcher Spiele her, die von Verlagen konzipiert und vermarktet werden. In diesem Geschäft ist Ludo Fact die Nr. 1 in Europa. Die Firma ist von 34 Mitarbeitern in 1995 auf mehr als 600 heute gewachsen. Pro Tag verlassen 50 000 Gesellschaftsspiele die Produktionshallen, pro Jahr sind es 12 Millionen – mit stark wachsender Tendenz, im Laufe von 2012 wird die Tageskapazität auf 75 000 Spiele erhöht.

  • Gartner

    Es werden immer mehr Hochhäuser gebaut. Wer realisiert die Fassaden für solche gigantischen Wolkenkratzer? Im Zweifelsfalle die Firma Josef Gartner aus Gundelfingen im Schwäbischen, denn Gartner ist für solche Jobs die unbestrittene Nr. 1 in der Welt. Gartner testet die Fassadenelemente mit einem Düsentriebwerk auf Sturmfestigkeit. Da dürfte es nicht überraschen, dass auch das höchste Gebäude der Welt, das »Burj Chalifa« in Dubai, genauso wie der vorherige Rekordhalter, das »Taipei 101« in Taiwan (101 steht für die Zahl der Stockwerke), mit Fassaden von Gartner ausgerüstet sind.

  • Baader

    In Island heißt ein qualifizierter Mechaniker »Baader-Man«. Dies liegt daran, dass er im Zweifelsfalle an Baader-Systemen ausgebildet wurde. Auch in Wladiwostok hat man keine Probleme, Produkte und Services von Baader zu bekommen. Baader ist der mit Abstand führende Anbieter von Fischverarbeitungsanlagen und hat einen Weltmarktanteil von 80 %.

  • Arnold & Richter, Sachtler

    Ein Bekannter, der mit dem Hidden-Champions-Konzept vertraut war, begleitete mich durch Tokio. Wir trafen auf ein professionelles Filmteam. Spontan sagte ich zu meinem Begleiter: »Ich zeige Ihnen jetzt einmal zwei deutsche Hidden-Champions-Produkte in Aktion – mitten in Tokio.« Ohne zu zögern ging ich auf den Kameramann zu, natürlich hatte er eine ARRI-Kamera und ein Sachtler-Stativ, er war eben ein Profi. Beide Firmen sind Weltmarktführer und für ihre Produkte mit zahlreichen Oscars ausgezeichnet worden.

Der 77-jährige Unternehmer hat sich zwar schon vor 18 Jahren aus der operativen Geschäftsführung zurückgezogen und die Eigentumsrechte an Stiftungen übertragen, aber als Aufsichtsratsvorsitzender der Stiftungen nimmt er die Eigentümerrechte wahr. "Ich bin sozusagen die Hauptversammlung“, untermauerte Würth seinen Führungsanspruch.

Der weltgrößte Schraubenhändler hatte 2012 mit einem Wachstum um 2,9 Prozent die Erwartungen verfehlt und das Ziel, erstmals mehr als zehn Milliarden Euro umzusetzen, knapp verpasst. „Ich habe mich ja auch saumäßig geärgert. Wir sind viel zu satt und zu fett“, grantelte Würth.

Deutschlands geheime Weltmeister

  • Smiths Heimann

    Höchstwahrscheinlich sind Sie und Ihr Gepäck schon einmal von den Geräten der Firma Smiths Heimann durchleuchtet worden. Dieses Wiesbadener Unternehmen ist Weltmarktführer bei Röntgenapparaten für Gepäck und Fracht. In mehr als 150 Ländern identifizieren die Apparate von Smiths Heimann Rauschgift, Waffen oder Sprengstoff und sorgen so für mehr Sicherheit im Flugverkehr. Zum Programm zählen auch Geräte für Poststellen, riesige Apparate zur Durchleuchtung von Lastwagen und mobile Systeme für Zollbehörden.

  • IREKS

    Sie kennen IREKS nicht? Dann sind Sie kein Bäcker. Diese 1856 in Kulmbach gegründete und bis heute dort ansässige Firma ist einer der globalen Marktführer für Backzutaten und in mehr als 90 Ländern präsent. IREKS ist auch für ungewöhnliche Kundennähe und Dienstleistungen bekannt. Die mehr als 400 Außendienstler aus 30 Nationen sind alle Bäcker- oder Konditormeister. Das schafft Kundennähe.

  • Igus

    Igus ist gleich zweifacher Marktführer, nämlich bei Gleitlagern aus Kunststoff und bei sogenannten Energieketten. Aus den 40 Mitarbeitern des Jahres 1985 sind inzwischen 1 900 geworden, die über die ganze Welt verteilt arbeiten. Dieser Hidden Champion ist hoch innovativ und entwickelt mehr als 2 000 neue Produkte und Produktvarianten pro Jahr.

  • Verlag Aenne Burda

    Burda Mode kennt jeder. Aber nur wenigen dürfte bewusst sein, dass die Modezeitschriften und Modenschnitte des Verlags Aenne Burda in 17 Sprachen und in über 90 Ländern erscheinen und bereits seit 1961 Weltmarktführer sind.

  • Saria

    Der Markt von Saria lässt sich nicht klar abgrenzen oder definieren. Dieses westfälische Unternehmen ist mit 800 Millionen Euro und 4 000 Mitarbeitern an 110 Standorten in zehn Ländern europäischer Marktführer für die Entsorgung und Verwertung von Tier- und Lebensmittelabfällen. Die operativen Geschäfte laufen unter Namen wie ReFood (Gastronomieentsorgung), KFU (Knochen, tierische Fette, Schwarten), Schnittger (Häute und Felle), SecAnim (Tierkörperentsorgung).

  • Gerriets

    Dieses Unternehmen stellt Theatervorhänge und Bühnenausstattungen her. Es ist der einzige Hersteller von großen Bühnenvorhängen auf der Welt, sodass der Weltmarktanteil in diesem Segment 100 % beträgt. Egal, ob Sie in der Metropolitan Opera in New York, in der Scala in Mailand oder in der Opera Bastille in Paris sitzen, die Vorhänge stammen von Gerriets.

  • Klais

    Orgeln von Klais sind in der ganzen Welt berühmt. Die Instrumente dieses Bonner Unternehmens spielen im Dom und in der Philharmonie in Köln genauso wie im Nationaltheater in Peking, in der Kyoto Concert Hall in Japan, in Caracas, Buenos Aires, London, Brisbane, Auckland, Manila (eine Bambusorgel) oder den Petronas Twin Towers in Kuala Lumpur. Sie werden es nicht glauben: Diese weltweit tätige Firma hat gerade einmal 65 Mitarbeiter. Der Chef Philipp Klais bezeichnet seine Firma als „Bonsai-Global- Player“.

  • Multivac

    Dieser Weltmarktführer für Vakuumverpackungsmaschinen besitzt mit seinem Kernprodukt Tiefziehmaschinen einen Weltmarktanteil von ca. 60 %. Multivac hat 65 Tochtergesellschaften und weltweit 3 400 Mitarbeiter. Die Belegschaft hat sich in den letzten zehn Jahren mehr als verdoppelt. Die Produkte werden in mehr als 140 Ländern vertrieben.

  • Stengel

    Vermutlich sind Sie schon einmal Achterbahn gefahren. Haben Sie dabei überlegt, wer diese Achterbahnen plant und realisiert? Das ist mit ziemlicher Sicherheit, egal wo in der Welt, das Ingenieurbüro Stengel. In über 40 Jahren hat Stengel an mehr als 500 Achterbahnen für Vergnügungsparks wie Disney World, Phantasialand oder Six Flags gearbeitet.

  • Hillebrand

    Wenn Sie chilenischen Wein in Japan genießen, werden Sie kaum auf die Idee kommen, dass er von der Firma Hillebrand aus Mainz dorthin gebracht wurde. Hillebrand, der Weltmarktführer im Transport von Wein und alkoholischen Getränken, ist mit 73 Büros in allen Weinbauregionen und relevanten Konsummärkten präsent. Im Weintransport hat Hillebrand einen Weltmarktanteil von über 50 Prozent.

  • Wanzl

    Wenn ich auf den Flughäfen der Welt unterwegs bin, mache ich mir einen Spaß daraus zu prüfen, von wem die Gepäckkarren stammen. In Narita, dem internationalen Flughafen von Tokio (das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen: die Japaner kaufen ihre Gepäckkarren in Leipheim an der Donau), in Mumbai, in Mexico City, in Moskau und vielen anderen Plätzen fand ich ein Schild von Wanzl, dem deutschen Weltmarktführer nicht nur für Flughafengepäckkarren, sondern auch für Einkaufswagen. Die globale Nr. 2 bei Flughafengepäckkarren kommt ebenfalls aus Deutschland. Es ist die Firma Expresso aus Kassel.

  • Kleffmann Group

    Erst 1990 von dem jungen Landwirt Burkhard Kleffmann gegründet, ist dieses in Lüdinghausen in Westfalen ansässige Unternehmen mittlerweile zum Weltmarktführer in der Agrarmarktforschung aufgestiegen und hat 20 eigene Auslandsbüros.

  • Nivarox

    Von diesem schweizerischen Mittelständler haben Sie vermutlich noch nie gehört. Dabei ist die Chance hoch, dass das Regulierungsorgan in Ihrer Armbanduhr von Nivarox ist. Der Weltmarktanteil beträgt 90 %. Dazu passt Universo, der Weltmarktführer bei Uhrenzeigern, aus Chaux-de-Fonds. Wer bedenkt schon, dass jemand die winzigen Zeiger für Armbanduhren herstellen muss.

  • Brainlab

    Brainlab bietet für die Chirurgie die gleiche Leistung, die bei Ihrer Autofahrt das Navigationssystem erbringt, nämlich ein Positionierungssystem für die Instrumente. Seit 1989 sorgt Brainlab dafür, dass chirurgische Eingriffe im Vorfeld präziser geplant und Operationen exakter durchgeführt werden. Mit über 5 000 installierten Systemen weltweit deckt dieses rasant wachsende Unternehmen 60 % des Weltmarktes ab.

  • Omicron

    Omicron aus Taunusstein ist Weltmarktführer für Raster-Tunnel- und Raster- Sonden-Mikroskope, die in der Nanotechnologieforschung eingesetzt werden. Im Jahr 1984 von Rainer Aberer gegründet, gehört Omicron heute zur Nanotechnology Tools Division der Oxford Instruments Group, einem Weltmarktführer für Nano-Analysewerkzeuge.

Der Firmenpatriarch hatte bereits im vergangenen Juli mit einem siebenseitigen Brief den deutschen Vertrieb direkt zu mehr Leistung aufgefordert und Konsequenzen angedroht, falls die Leistung nicht steige.

  • 06.02.2013, 16:22 Uhrmanfred

    Meine Frage ist immer wieder, warum ist er so erfolgreich?
    manfred

  • 04.02.2013, 12:41 UhrGaestle

    Er sollte sich da als Ehrenvorsitzender besser zurück nehmen und solche Dinge nicht an die Presse tragen. Das gibt nur Unfrieden im eigenen Haus.
    Ob sein Vertriebsmodell noch in die Zeit passt? Die Vertreterbesuche könnten etwas seltener ausfallen, aber "moderne" Konzepte mit Callcentern, Warteschleifen und ständig wechselnden Ansprechpartnern sind grausig.

    Allerdings muss man ihm zu gute halten dass er im Gegensatz zu Schlecker oder Müller als Mäzen auftritt.

  • 04.02.2013, 12:29 UhrBernhard

    Würth heute sind die Unternehmer von gestern!

  • Die aktuellen Top-Themen
Karstadt-Chef Stephan Fanderl: „Brutale Quittung bekommen“

„Brutale Quittung bekommen“

Der neue Karstadt-Chef spricht im Handelsblatt-Interview über den Verlust von Kunden, Häuserschließungen und Investitionen. Der Kaufhaus-Konzern steht vor einer ungewissen Zukunft.

Verleihung der Energy Awards: „Mach, was nie jemand vor dir gemacht hat“

„Mach, was nie jemand vor dir gemacht hat“

Ballonfahrer und Solarflieger: Bertrand Piccard wurde als „Energizer of the Year“ geehrt. Die Energy Awards sind eine Innovations-Schau. Häuser produzieren Energie – und der Strom für das E-Auto fließt aus der Laterne.

  • Business-Lounge
Business-Lounge: Die großen Auftritte der Entscheider

Die großen Auftritte der Entscheider

Premieren, Feste, Symposien oder Jubiläumsfestivitäten – es gibt viele Anlässe, bei denen die Größen aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft im Mittelpunkt stehen. Verfolgen Sie die Auftritte in Bildern.

Mit dem Jobturbo durchsuchen Sie mehr als 215.000 Stellenanzeigen  in 36 deutschen Stellenbörsen.
Diese Jobs suchen die Handelsblatt-Leser:
1. Ingenieur   6. Bauingenieur
2. Geschäftsführer   7. Marketing
3. Financial Analyst   8. Jurist
4. Controller   9. Volkswirt
5. Steuerberater   10. Designer