Forschungszentrum eingerichtet
Hessische Universitätsforschung öffnet sich für Mittelstand

Bisher haben es mittelständische Unternehmen schwer Zugang zu neusten Forschungsergebnissen zu bekommen und eigene Forschungs- und Entwicklungsabteilungen sind kostspielig. In Hessen schafft ein universitäres Forschungszentrum zumindest für die Metallbranche Abhilfe.

KASSEL. Mittelständische Metallunternehmen in Nordhessen sollen einen leichteren Zugang zur Universitätsforschung bekommen. Hessens Wirtschaftsminister Alois Rhiel (CDU) startete am Montag in Baunatal bei Kassel mit einem ersten Spatenstich den Bau des „Anwendungszentrums Metallformgebung“. Von September an sollen voraussichtlich fünf Entwickler in dem 1700 Quadratmeter großen Gebäude für 600 Unternehmen aus der Region forschen. Die wissenschaftlich-technische Leitung soll der Kasseler Maschinenbau- Professor Kurt Steinhoff haben.

Nach Angaben der Projektplaner soll das Anwendungszentrum ein Dienstleister für die regionale Wirtschaft sein. „Wir wollen die Schwelle zwischen Forschung und Praxis senken“, sagte Michael Kluger vom Regionalmanagement Nordhessen. Ein Unternehmer könne künftig zum Beispiel mit seinem Produkt zu den Entwicklern kommen und sie um Verbesserungen bitten. Zudem sollten Entwicklungen aus der Kasseler Universität heraus einfacher den Weg in die Produktion finden. Das Gemeinschaftsprojekt von Universität, Wirtschaft und Regionalmanagement kostet zunächst 2,5 Millionen Euro.

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