Freihandelszone mit großen Chancen
Chancen für deutsche Unternehmen im Irak

Deutsche Unternehmen können sich trotz der Sicherheitsrisiken im Irak engagieren und das darnieder liegende Land wieder voranbringen. Trotz aller Sicherheitsrisiken biete der Irak faktisch eine Freihandelszone mit großen Chancen für den deutschen Mittelstand, sagte der Präsident der Industrie- und Handelskammer (IHK) Bonn/Rhein-Sieg, Michael Swoboda, am Dienstag vergangener Woche in Bonn.

HB/dpa BONN. Der Bedarf an deutschem Engagement auf dem Privatsektor sei immens, hieß es von Seiten der Deutsch-Irakischen Mittelstandsvereinigung (Midan). Für erste Kontaktaufnahmen zwischen irakischen und deutschen Unternehmern richten die IHK Bonn/Rhein-Sieg, sowie die IHK Köln und Bielefeld einen 1. Deutsch-Irakischen Wirtschaftstag Anfang September auf dem Petersberg bei Bonn aus.

Der Präsident der irakischen Handelskammer habe bereits seine Teilnahme zugesagt und rund 100 Vertreter deutscher Unternehmen würden zu der Konferenz erwartet. Die drei IHK wollen zusammen mit Midan eine Vermittlerrolle für die Unternehmer anbieten. Persönliche Reisen in den Irak seien bisher oft noch zu gefährlich.

„Deutsches Know how wird im Irak dringend benötigt“, sagte der Geschäftsführer der M.G. International Transports GmbH (Siegen), Joachim Donath. Sein Unternehmen sei - wie einige andere deutsche Firmen auch - bereits vor Ort. Ein Mittelständler liefere Wasseraufbereitungsanlagen in den Irak.

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