Mittelstand
Gastbeitrag: Freiwillige Prüfung erleichtert Kreditvergabe im Mittelstand

Kredite von mehr als 250 000 Euro einer Firma nur gewährt werden, wenn die Bank sich dessen wirtschaftlichen Verhältnisse offen legen lässt. Oft ein Dilema für mittelständische Firmen. Die freiwillige Jahresabschlussprüfung nach § 317 Handelsgesetzbuch kann sich hier als Chance für die Finanzierung erweisen.

Schon im Vorfeld von Basel II wurden im Kreditwesengesetz strenge Anforderungen an die Kreditvergabe definiert, die vor allem für mittelständische Unternehmen zusätzliche Hürden schaffen. Nach § 18 KWG dürfen Kredite von mehr als 250 000 Euro einem Kunden nur gewährt werden, wenn die Bank sich dessen wirtschaftlichen Verhältnisse, insbesondere durch Vorlage der Jahresabschlüsse, offen legen lässt. Dem Jahresabschluss kommt dabei eine hohe Bedeutung zu, auf ihm basieren 60 bis 70 Prozent des Bonitätsurteils der Bank.



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Mittelständische Unternehmen, die nicht der Prüfungspflicht unterliegen und ihre Jahresabschlüsse bisher selbst erstellt oder von einem Steuerberater erstellen ließen, stehen vor einem Dilemma: Sind die Bilanzen nicht geprüft, ist die Bank verpflichtet, zusätzliche Informationen anzufordern, um sich anhand dieser ein zutreffendes Bild der wirtschaftlichen Lage des Kunden machen zu können. Denn der Jahresabschluss muss für die Kreditvergabe vollständig sein und den hohen Qualitätsanforderungen der Banken entsprechen. Dies ist aufwändig und kann den Prozess der Kreditvergabe erheblich bremsen. Einige Kreditinstitute erkennen sogar bei hohen Kreditvolumina nur noch Abschlüsse an, die von einem Wirtschaftsprüfer testiert worden sind.

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