Mittelstand
Gemeinsam können Mittelständler neue Märkte erobern

Kooperationen sind für kleine Logistiker ein Mittel, weltweit konkurrieren zu können. Der Kölner Betrieb Peter Josef Zimmer Internationale Spedition GmbH (PJZ) mit lediglich 15 Mitarbeitern zeigt, wie es funktioniert.

HANDELSBLATT. Wenn Michael Brauner mit dem Cursor durch den Ordner der digitalen Fotos auf seinem Computer klickt, ist das wie eine Reise mit dem Finger auf der Weltkarte: "Das sind unsere Kollegen in Taiwan, dort die aus der Türkei, da sind die Kolleginnen aus Peru, da die Partner aus St. Petersburg " Der Geschäftsführer der Kölner Peter Josef Zimmer Internationale Spedition GmbH (PJZ) zeigt gern das weltweite Netz aus Firmen, mit denen seine Spedition kooperiert. "Wir arbeiten schon seit Jahren mit denen zusammen."

Obwohl sein Unternehmen nur 15 Mitarbeiter fest beschäftigt, kann es durch das Partnernetzwerk globale Messetransporte wie aus einer Hand anbieten. Für rund 3000 Aussteller auf Kölner Messen organisiert PJZ jährlich den punktgenauen An- und Abtransport. "Viele Aussteller wollen ihre Transporte von Landsleuten begleitet wissen - das können wir mit unseren Partnern anbieten", sagt Brauner. Die Partner - das ist der Interpool der Messespediteure aus acht deutschen Messespeditionen und aus Partnerspeditionen in 46 Ländern.

Netzwerke wie dieses bieten mittelständischen Unternehmen die Chance, Leistungen anzubieten wie ein globaler Logistikkonzern, der überall Filialen hat. Im Logistikmarkt sind kleine und mittlere Unternehmen sonst bei internationalen Aktivitäten fachlich wie finanziell überfordert. Ein Ausweg ist die Kooperation mit anderen Unternehmen. Die weltweite Präsenz hilft, die Wettbewerbsfähigkeit zu erhöhen und das Qualitätsniveau der Großen zu erreichen. "Wir bieten einen gleich hohen Servicestandard", bestätigt Brauner. "Außerdem lernen wir voneinander."

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