Gesamtzahl der Insolvenzen betrug im April 9 574
Weniger Pleiten in Deutschland

Die Zahl der Unternehmenspleiten in Deutschland ist im April zum Vorjahr gesunken. Allerdings stieg die Zahl der Verbraucherinsolvenzen um fast 30 Prozent, teilte das Statistische Bundesamt am Dienstag in Wiesbaden mit.

HB WIESBADEN. Insgesamt hätten 3 496 Firmen und damit 3,1 Prozent weniger als von einem Jahr Insolvenz angemeldet, teilte das Statistische Bundesamt am Montag in Wiesbaden mit. Damit lag die Zahl der insolventen Unternehmen bis April mit knapp 13 400 nur minimal über dem Niveau des Vorjahreszeitraums. Bis einschließlich Juni erwarten die Statistiker nach ersten Schätzungen rund 20 000 Firmenpleiten und damit ähnlich viel wie im ersten Halbjahr 2003.

Dagegen setzte sich der rasante Anstieg der Verbraucherinsolvenzen fort: Im April mussten 3 552 Verbraucher Insolvenz anmelden - fast 30 Prozent mehr als vor einem Jahr. In den ersten vier Monaten dieses Jahres lag die Zahl der Verbraucherinsolvenzen mit über 14 000 sogar fast 40 Prozent über Vorjahresniveau.

Die Gesamtzahl der Insolvenzen betrug im April 9 574 und überstieg das Niveau vom April 2003 damit um gut 9 Prozent. In den ersten vier Monaten wurden damit rund 38 000 Insolvenzen gezählt, was einem Anstieg von knapp 14 Prozent im Jahresvergleich entspricht. Die Höhe der offenen Forderungen der Gläubiger lagen bis April mit rund 14 Milliarden Euro etwa 1,5 Milliarden Euro unter dem Niveau des Vorjahres.

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