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Geschäftszahlen: Villeroy & Boch will in Asien und Russland investieren

Der Keramikhersteller will verstärkt in wachstumsstarke Märkte investieren. Das soll Villerory & Boch 2013 ein Umsatzplus von drei bis fünf Prozent sichern. 2012 stieg der Umsatz lediglich um 0,1 Prozent.

Keramikhersteller Villeroy & Boch setzt für 2013 auf die Wachstumsmärkte in Asien und Russland. Quelle: dpa
Keramikhersteller Villeroy & Boch setzt für 2013 auf die Wachstumsmärkte in Asien und Russland. Quelle: dpa

Frankfurt/MainNach einem stabilen Ergebnis 2012 setzt der Keramikhersteller Villeroy & Boch auf die Wachstumsmärkte in Asien und Russland. Trotz „bescheidener gesamtwirtschaftlicher Rahmenbedingungen“ strebe das Unternehmen für das laufende Jahr ein Umsatzwachstum von drei bis fünf Prozent und einen noch höheren Anstieg des operativen Ergebnisses an, sagte V & B-Vorstand Frank Göring bei der Vorstellung der Geschäftszahlen für 2012 am Freitag in Frankfurt/Main. Daher sollten verstärkt in die beiden wachstumsstarken Märkte investiert werden.

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Insgesamt erwartet der Konzern eine konjunkturelle Seitwärtsbewegung auf seinen wichtigsten Märkten. Für das Geschäftsjahr 2012 meldete das Unternehmen mit Sitz im saarländischen Mettlach ein leichtes Umsatzplus. Die Erlöse stiegen im Vorjahresvergleich um 0,1 Prozent auf 744 Millionen Euro. Der Konzerngewinn verringerte sich von 18 auf 15 Millionen Euro, das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) von 37 auf 31 Millionen Euro.

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Dies entsprach den Erwartungen. „Angesichts des schwierigen konjunkturellen Umfelds können wir zufrieden sein“, sagte Göring. Die meisten Geschäfte macht Villeroy & Boch mit Bad-Keramik und -Ausstattung. Der Umsatz lag im Bereich Bad und Wellness 2012 bei 466 Millionen Euro, ein Plus von 1 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Mit Geschirr, Besteck und anderem Tischzubehör setzte das Unternehmen, rund 278 Millionen Euro um, rund 1 Prozent weniger als 2011.

Die Zahl der Beschäftigten sank im Jahresdurchschnitt um gut 500 auf 7946. Das war laut Göring vor allem auf die Schließung eines Keramikwerkes in Mexico zurückzuführen. Im Zuge eines Kostensenkungsprogramms, das den Konzern 2011 zurück ins Plus brachte, waren zahlreiche Stellen gestrichen worden. 2009 beschäftigte V & B noch 9 440 Menschen.

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