Gesellschaftliches Unternehmensengagement
Corporate Citizenship und Marketing: Wie Synergien erschlossen werden

Essentials · Neukundengewinnung, Kundenbindung, breite Sponsoring-Akzeptanz, Imagesteigerung, erhöhte Preisbereitschaft, Abfederung von Unternehmenskrisen: Corporate Citizenship hat eine lange Reihe positiver Marketingnebenwirkungen. · Anbieter mit regional begrenztem Absatzgebiet sind prädestiniert, soziales Engagement und Ortskenntnis verkaufsfördernd zu verzahnen. · Corporate Citizenship lebt von materieller Unternehmensunterstützung - und einer engagierten Beteiligung von Mitarbeitern, Zulieferanten und Kunden. Mit über 80 Prozent bilden Sach- und Geldspenden den Schwerpunkt des gesellschaftlichen Engagements mittelständischer Unternehmen. Im Prinzip aber werden sämtliche betrieblichen Ressourcen herangezogen. Bemerkenswert ist der ausgeprägte persönliche Einsatz von Mitarbeitern, insbesondere von Führungskräften.

"Ein global handelndes Unternehmen muss seine wirtschaftlichen Ziele verfolgen und sich gesellschaftspolitisch engagieren." Für Matthias Kleinert gehören beide Aufgaben durchaus zusammen: "Voraussetzung für soziales Engagement ist Profitabilität. Das heißt, wir müssen hervorragende Produkte herstellen und diese bestmöglich verkaufen." Die weitergehende Übernahme gesellschaftlicher Verantwortung mündet - so sieht es der Leiter Politik und Außenbeziehungen der Daimler-Chrysler AG - in eine klassische Win-Win-Situation. Das Stuttgarter Unternehmen leistet wirksame Beiträge zur Bekämpfung von Armut und Krankheiten, zum Schutz von Kindern im Straßenverkehr, zur verbesserten interkulturellen Verständigung, der Lösung weiterer humaner und ökologischer Probleme. "Eine so umgesetzte gesellschaftliche Verantwortung führt zu einem Ansehen, das dem Unternehmen einen Wettbewerbsvorteil einträgt."

Der Konzern engagiert sich in der Global-Compact-Initiative von UN-Generalsekretär Kofi Annan. Der weltweite Pakt zwischen führenden Wirtschafts- und Politikrepräsentanten zielt auf die menschlich verträgliche Gestaltung der Globalisierung. Leitlinien sind Prinzipien zur Achtung der Menschenrechte, des Arbeits- und Umweltschutzes.

Das Unternehmen wurde für sein umfangreiches Programm gegen die Immunschwächekrankheit Aids an seinem Standort East London in Südafrika ausgezeichnet. Vorstandsvorsitzender Jürgen E. Schrempp ist Vorsitzender der Global Business Coalition on HIV/Aids. Als Anbieter von Automobilen in allen Klassen und verschiedenen Dienstleistungen in über 200 Ländermärkten fördert Daimler-Chrysler auch Spitzenleistungen in Technologie und Innovation, den Ausbau der Mobilität, die Entwicklung des Sports. Der einfache Grundsatz: mit jeder Unternehmensvertretung ein Good Corporate Citizen sein.

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