Globalisierung bedeutet einen erweiterten Aktionsradius
Bedeutung ausländischer Leasing-Märkte wächst

"Täglich fließt Kapital für Immobilieninvestitionen in beträchtlicher Höhe ins Ausland, speziell für entsprechende Beteiligungen in Österreich (Wien), USA und Kanada", teilt Horst- Günther Schulz, Geschäftsführer der KG Allgemeine Leasing, Grünwald und Präsident des Bundesverbandes der deutschen Leasing-Unternehmen mit. Neben Objektsicherheit sei hierfür vor allem das dortige positive steuerliche Umfeld von entscheidender Bedeutung, so Schulz.

Finanziert würden mit solchen Anlagen vor allem Bürogebäude und Handelsobjekte. Dabei gingen deutsche Immobilienleasing-Gesellschaften dazu über, neben dem traditionellen Geschäft der Kundenbegleitung auch geschlossene Immobilienfonds in diesen Ländern aufzulegen.

Um Absatzfinanzierung für ihre deutschen Kunden im Ausland geht es vornehmlich den herstellerunabhängigen Mobilienleasing-Gesellschaften in Ländern, in denen Leasing mittlerweile als ein nicht mehr wegzudenkendes Finanzierungsinstrument anerkannt ist. Hier können sie erhebliche Absatzmärkte verzeichnen: Rund 10 Prozent ihres gesamten Neugeschäftes erzielt die SüdLeasing, Stuttgart, mittlerweile mit ihren Auslandstöchtern, den größten Teil davon mit ihrer Gesellschaft in den USA und in Europa mit ihrer spanischen Niederlassung, die erst vor zwei Jahren ihr Geschäft aufgenommen hat.

Sie unterhält auch Gesellschaften bzw. Kooperationen in Tschechien, Schweiz, Polen, Österreich und Italien. Geplant ist der Aufbau weiterer Auslandstöchter in Frankreich und Ungarn. Die Deutsche Leasing AG, Bad Homburg v.d.H., generiert mittlerweile rund acht Prozent ihres Neugeschäftvolumens mit ihren elf europäischen Auslandstöchtern. Den größten Beitrag dazu liefern die Gesellschaften in Tschechien mit einem Neugeschäftsvolumen in 2001/2002 von 67 Mill. Euro; Italien mit 54 Mill. Euro, Polen mit 33 Mill., Ungarn mit 32 Mill. und Frankreich mit 20 Millionen Euro.

Als größter europäischer Fahrzeugfinanzierer generiert die Volkswagen Financial Services (FS AG) rund ein Drittel ihres Gesamtumsatzes mit insgesamt 22 Auslandstöchtern. Die Volkswagen Financial Services ist in erster Linie Absatzfinanzierer für Fahrzeuge der Konzernmarken, die weltweit vertrieben werden. Ihre Aktivitäten richten sich daher vor allem nach den Absatzmärkten des Volkswagen-Konzerns, aber auch maßgeblich nach der Wettbewerbssituation im Finanzdienstleistungssektor, vor allem im Bereich der Konsumentenkredite, sowie nach den rechtlichen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für den Finanzdienstleistungssektor.

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