Goldbeck GmbH
Maßgeschneiderte Hallen – komplett von der Stange

Schulen, Einkaufszentren, Sporthallen - für jeden Anspruch kann Jörg Uwe Goldbeck die richtige Halle liefern. Seine Goldbeck GmbH hat sich mit ihrem Modulsystem zum gefragten Gewerbebauer entwickelt - und kann preislich mit der polnischen Konkurrenz locker mithalten.

BIELEFELD. Wenn die Lastwagen von Goldbeck Bau mit ihren schweren Stahlkonstruktionen vor der polnischen Grenze stehen, schauen die Zöllner oft verdutzt. Denn eigentlich ist der umgekehrte Weg der üblichere. Das Bielefelder Bauunternehmen Goldbeck aber fertigt Bürogebäude, Hallen und Parkhäuser dermaßen kosteneffizient, dass es bei Ausschreibungen locker mit der polnischen Konkurrenz mithalten kann: "Wir bekommen den Zuschlag, weil Preis, Qualität und Bauzeit stimmen", erklärt Geschäftsführer Jörg Uwe Goldbeck seinen Erfolg im Osten.

Polen ist Goldbecks größter Einzelmarkt im europäischen Ausland, weit mehr als eine Mio. Quadratmeter Hallenfläche haben die Bielefelder im letzten Jahr dort gebaut. Alles in Modulbauweise, eine Methode, die auch hierzulande stark gefragt ist: "Bestimmte Elemente eines Gewerbebaus sind immer wieder gleich", erklärt Goldbeck sein System, "und wir haben diese Teile standardisiert."

Im gleichen Atemzug betont der Chef von 2 200 Mitarbeitern, dass trotz Systembau jedes Projekt so individuell wie der Bauherr bleibe. Modul für Modul baut er so Schulen, Fachmärkte, Einkaufszentren, Sporthallen und Geschäftshäuser. Auf Wunsch stattet Goldbeck das Dach der Gebäude auch noch mit Solar-Kollektoren aus: "Energieeffizienz ist nicht nur wirtschaftlich sinnvoll, sondern auch moralisch", wirbt Geschäftsführer Goldbeck.

Dem naturverbundenen Unternehmer liegt die Ressourcenschonung persönlich am Herzen. Kein Wunder, dass der Umwelt-Gedanke jetzt auch in der Goldbeck-Zentrale Einzug hält: "Wir bauen gerade einen neuen Büroflügel. Das wird ein Null-Energie-Büro." Für Wärme und Strom sollen Geothermik und Solarenergie sorgen. Wäre der gebürtige Bielefelder seiner Liebe zur Natur schon früher gefolgt, stünde er heute wohl nicht an der Spitze eines Bauunternehmens, sondern würde Parks und Gärten begrünen: "Landschaftsarchitekt war einmal mein Berufswunsch."

Dennoch fühlte sich Goldbeck junior in gewisser Weise immer zur Führung des Familienbetriebs berufen. Schon während seiner Studienzeit in Bayreuth nahm ihn der Vater oft mit auf seine Geschäftsreisen in die neuen Bundesländer: "Ich habe damals viel von ihm gelernt", erinnert sich Goldbeck. Auch die Höhen und Tiefen des Unternehmertums sind dem Filius in Erinnerung geblieben. Dabei hat sich der Familienbetrieb vom 1969 gegründeten Sieben-Mann-Stahlkonstrukteur bis zum heutigen Bauunternehmen prächtig entwickelt, wie die Umsatzmilliarde des vergangenen Jahres beweist.

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