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Gründer-Kongress: Die eigenen Ideen von der Garage auf die Straße bringen

Junge Gründer können beim 10. Gründerkongress an der WHU Otto Beisheim School of Management herausfinden, was ihrer Geschäftsidee noch für den Durchbruch fehlt. Und passend zum Jubiläum hat sich die Studentenveranstaltung dieses Jahr thematisch besonders breit aufgestellt - nicht nur Pioniere aus der Internet-  und Computerbranche sind gefragt. Also raus aus der Garage.

Quelle: Pressebild
Quelle: Pressebild

HB DÜSSELDORF. Mit der Internetbranche ist der Gründerkongress an der WHU Otto Beisheim School of Management groß geworden. Aber zehn Jahre nach dem ersten Treffen wächst das von Studenten organisierte Gründertreffen am 29. und 30. Oktober in Vallendar bei Koblenz aus dieser Branche heraus. “Das Idea Lab war anfangs nur für reine Internetgründungen gedacht, aber bereits im vergangenen Jahr ist der Gründerkongress thematisch erweitert worden”, sagt Julia Hartmann, die für das Organisationsteam die Pressearbeit stemmt. Und fürs Jubiläumsjahr haben sie und ihre Kommilitonen den Kongress nochmals ein großes Stück erweitert.

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Dem Internet, das jungen Gründern viele Geschäftschancen geboten hat und dies noch tut, bleiben die Studenten treu, zusätzlich finden sich jetzt aber auch noch Mega-Trends wie Grüne Technologien oder die Gastromoniebranche auf dem Kongress wieder. “Wir wollten den Kongress so weit fassen wie möglich und auch andere Bereiche aufnehmen”, sagt Hartmann.

Wieso sich die Studenten dafür entschieden haben, wird allein schon aus der langen Liste prominenter Gründer deutlich, die in den Panels den Studenten Rede und Antwort stehen: Mark Korzilius von Vapiano findet sich da genauso wie Bodo von Laffert, Gründer der Sushi Factory oder Matthias Willenbacher von Juwi. Gastronomie, grüne Technologien, auch hier sind Gründer erfolgreich unterwegs. Und nicht nur da.

Als weitere wichtige Themengebiete haben die Studenten der WHU Otto Beisheim School of Management unter dem Oberbegriff “Copycats”, das Kopieren und Weiterentwickeln von bereits erfolgreichen Gründerideen aus den USA, und “Innovationen aus Europa für die Welt” erkannt. “Und bis jetzt haben wir ein sehr positives Feedback darauf bekommen”, fasst Hartmann die ersten Reaktionen auf die Neugestaltung des Kongresses zusammen. Das neunköpfige Team rechnet mit 250 bis 300 Teilnehmern, von denen etwa 120 Studenten sein werden - der Großteil des Kongressbesuch werden hingegen etablierte Gründer oder Vertreter von Unternehmen und Investoren sein.

Genau da liegt eine der großen Chancen für junge Gründer: In eigenen Pitches können die Newcomer in 45 Sekunden einen Investor oder ein Unternehmen von ihrer Idee überzeugen - und so vielleicht schon den ersten entscheidenden Schritt zum eigenen Unternehmen getätigt haben. “And what’s in your garage?” So lautet das Motto des diesjährigen Kongresses. In diesem Sinne: Alle raus aus der Garage.

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