Halbjahresbilanz
Zahl der Firmenpleiten steigt

Dem konjunkturellen Aufschwung sei Dank: Die Welle der Firmenpleiten in Deutschland ebbte im Juni leicht ab. Die Bilanz des ersten Halbjahres sieht allerdings düsterer aus: Die Zahl der Pleiten sank auf rund 16 500 und lag zwei Prozent über dem Niveau des Vorjahres.
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HB BERLIN. Wie das Statistische Bundesamt mitteilte, meldeten im Juni allerdings nur noch knapp 2800 Unternehmen Insolvenz an und damit 1,3 Prozent weniger als vor einem Jahr. Ob dies eine Trendwende signalisiere, lasse sich erst in ein paar Monaten sagen, hieß es beim Amt. Für das Gesamtjahr erwartet die Wirtschaftsauskunftei Creditreform, dass die Zahl der Firmenpleiten um rund 3,2 Prozent auf etwa 34 000 steigt.

Deutlich häufiger als Unternehmen mussten Privatleute den Gang zum Amtsgericht antreten: Im ersten Halbjahr stieg die Zahl der Verbraucherinsolvenzen um fast zwölf Prozent auf rund 53 900. Die voraussichtlichen offenen Forderungen der Gläubiger beliefen sich für Januar bis Juni auf 21,2 Mrd. Euro, nach 24,4 Mrd. Euro vor einem Jahr.

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