Halbjahresergebnis gesteigert
IKB legt beim Neugeschäft zu

Dank einer kräftigen Zunahme beim Neugeschäft hat die IKB Deutsche Industriebank (IKB) im ersten Geschäftshalbjahr 2003/04 das Ergebnis im gewöhnlichen Geschäft erneut deutlich gesteigert. Die Bank sei nun zuversichtlich, den geplanten Anstieg beim Jahresergebnis gut zu erreichen, teilte die IKB am Freitag mit.

HB DÜSSELDORF. Vorstandssprecher Alexander von Tippelskirch (62) werde nach 36-jähriger Tätigkeit in der IKB mit Ablauf der Hauptversammlung am 9. September 2004 in den Ruhestand treten, gab die Düsseldorfer Mittelstandsbank weiter bekannt. Sein Nachfolger werde Stefan Ortseifen (52). Ortseifen trat 1984 in die IKB ein und ist seit 1994 im Vorstand zuständig für Strukturierte Finanzierungen sowie Treasury und Finanzprodukte.

„Der Verlauf des bisherigen Geschäftsjahres macht uns trotz der unverändert schwierigen Rahmenbedingungen zuversichtlich, dass wir den geplanten Anstieg des Ergebnisses der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (von 170 bis 175 Mill. €) für das Gesamtjahr gut erreichen werden“, teilte die Bank mit. Im Jahr zuvor hatte sie im gewöhnlichen Geschäft 167 Mill. € verdient.

Im ersten Halbjahr verzeichnet die IKB ein Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit von 81 Mill. €, ein Plus von 7,5 % zum Vorjahreszeitraum. Der Konzerngewinn erhöhte sich um 13,3 % auf 46,7 Mill. €. Wesentlichen Anteil daran hatte nach Angaben der Bank ein Anstieg des Neugeschäftsvolumens auf 4,0 (Vorjahr: 3,2) Mrd. €. Zudem habe eine deutliche Margenverbesserung zu einem Plus beim Zinsüberschuss von 7,3 % auf 237,8 Mill. € geführt. Der Provisionsüberschuss kletterte um 73 % auf 39,7 Mill. € und leistete damit einen zunehmend wichtigen Ergebnisbeitrag. Der Kurs der IKB-Aktie reagierte indes kaum und verharrte am Freitag bei 16,80 €.

Zugleich erhöhte die IKB im Berichtszeitraum die Risikovorsorge um 16 Mill. € auf 91 Mill. €. „Damit tragen wir dem Umstand Rechnung, dass es noch zu keiner maßgeblichen Entspannung an der Risikofront gekommen ist,“ begründete die Bank diese Vorsichtsmaßnahme.

Mehrere Ratingagenturen hatten zuletzt ihre Bewertung der IKB angehoben. Fitch hatte den Ausblick Anfang Oktober auf „Stabil“ von zuvor „Negativ“ verbessert und als Begründung die wachsende strategische Rolle der IKB in der deutschen Wirtschaft genannt. Vor allem die enge Kooperation der IKB mit ihrem Hauptanteilseigner, der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW), hatte die Analysten positiv beeindruckt. Zuvor hatte Moody's die Bewertung der langfristigen Verbindlichkeiten auf „Aa3“ von zuvor „A1“ erhöht und dies mit soliden Ergebnissen in einem sehr schwierigen Marktumfeld begründet.

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