
BerlinDas schöne an Familienunternehmern ist, dass sie in einer Welt, in der Werte in Geld, Menschen an ihrem Einkommen und Unternehmen an ihrem Aktienwert gemessen werden, so etwas wie den Gegenentwurf darstellen: Willensstärke bis zur Sturheit, Innovationsfreude bis zur Verrücktheit, Motivation bis zum Umfallen.
Das Handelsblatt ehrt deswegen einmal im Jahr genau diese Unternehmerpersönlichkeiten. Sie ziehen ein in die Hall of Fame, in die Ruhmeshalle der Familienunternehmer. Gestern passierte das zum vierten Mal im lüstergeschmückten Saal des Münchner Charles Hotels. Es war ein Abend der großen Worte. Solche zum Merken und Mitschreiben. Solche, die nur fallen dürfen, wenn auch große Taten dahinterstehen.
Zum Beispiel dieser Satz: "Wer Mut hat, macht Mut." Stefan Heidbreder, Geschäftsführer der Stiftung Familienunternehmen, sagte ihn gestern Abend und meinte damit den ersten von drei Preisträgern, Klaus Fischer. Fischer ist jener Mann, der aus einem Unternehmen, das jeder dübelnde Heimwerke kennt, einen Weltmarktgiganten in der Befestigungstechnik gemacht hatte. Mehr graue Zellen statt graue Dübel, könnte Fischers Motto gelautet haben, als er den Umsatz in den vergangenen mehr als 30 Jahren versiebenfachte.
Fischer selbst beschreibt es so: "Es sind die Menschen, die den Unterschied ausmachen, denn alles wird von Menschen gemacht. Deswegen sind Investitionen in Menschen die besten Investitionen." Es gibt eine Zahl, die bestätigt, dass Fischer richtig liegt: Aus keinem Unternehmen kommen pro Mitarbeiter mehr Patentanmeldungen in Deutschland als von der Fischer-Gruppe.
Im Rahmen einer Festveranstaltung ehrt das Handelsblatt auch 2012 wieder Familienunternehmer mit Vorbildfunktion. Dieses Jahr fanden die Feierlichkeiten der Hall of Fame im Ballsaal des Münchener The Charles Hotel statt.
Im Bild: Sylvia und Friedrich von Metzler (vom Bankhaus Metzler) mit Handelsblatt-Verleger Dieter von Holtzbrinck (Mitte).
Leitgedanke der Hall of Fame: Die Würdigung herausragender mittelständischer Unternehmen und ihrer Persönlichkeiten.
Im Bild: Thomas Bauer (Bauer AG, l.) und Bernd Grottel (KPMG Bayerische Treuhandgesellschaft).
Frisch aufgenommen in die Handelsblatt Hall of Fame: Bernard Meyer, geschäftsführender Gesellschafter der Meyer Werft GmbH, in Begleitung von Karin Meyer, Professor Klaus Fischer, Inhaber und Vorsitzender des Beirats der Fischerwerke, begleitet von seiner Frau Sabine, Dieter von Holtzbrinck und, ebenfalls neu in der Hall of Fame der Familienunternehmen, Martin Kannegiesser, geschäftsführender Gesellschafter der Herbert Kannegiesser GmbH mit Jutta Kannegiesser (v.l.).
Karl-Erivan Haub (Tengelmann Group), Fred B. Irwin (Citigroup Global Markets), Linda Chamness und Dieter von Holtzbrinck (v.l.). Bedeutende Familienunternehmer sowie Vertreter aus Wirtschaft und Politik aus ganz Deutschland kamen zum nunmehr vierten Mal zusammen, um die Ehrung mitzuerleben.
Martin Koehler (Boston Consulting Group, l.) und Dr. Rainer Esser (Zeitverlag Gerd Bucerius).
Friedrich von Metzler (l.) und Christoph Trah (Interconsilium).
Dieter von Holtzbrinck (l.) und Karl-Erivan Haub.
Joachim Graf von Arnim (Hartz, Regehr & Partner), Helmut Schreiner (Schreiner Group) und Andreas F. Wilkes (Veranstaltungsforum der Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck, v.l.).
Die neuesten Mitglieder der Handelsblatt Hall of Fame, Bernard Meyer und Martin Kannegiesser, mit Dieter von Holtzbrinck (v.l.).
Karin Meyer und Bernard Meyer (Meyer Werft).
Im Rahmen einer Festveranstaltung ehrt das Handelsblatt auch 2012 wieder Familienunternehmer mit Vorbildfunktion. Dieses Jahr fanden die Feierlichkeiten der Hall of Fame im Ballsaal des Münchener The Charles Hotel statt.
Im Bild: Sylvia und Friedrich von Metzler (vom Bankhaus Metzler) mit Handelsblatt-Verleger Dieter von Holtzbrinck (Mitte).

Bloßes Herumgemache mit angeblich unverzichtbaren und unbedingt "angemessenen" Anglizismen. Bei uns auf´n Dorf gibt es einen Schuh und Kleiderladen, der nennt sich "shoes and fashion" was genau so lachhaft ist.
Man will Weltläufigkeit beweisen und offenbart nur seine ordinäre und sehr gewöhnlich daherkommende Povinzialität.

Das Problem sind nicht die, die den Gefallen tun, sondern die, die diese in unangemessenem Umfang/Zeitpunkt/Position annehmen. Unser "Bimbespräsident" (gutes Wort!) oder Parvenue im Schloß Bellevue, wie die "Welt" ihn nannte, hat immer abgeräumt in seiner Gier nach Glamour etc.!

Warum muss das "hall of fame heissen"? Könnte mir ein Journalist dies ins Deutsche übersetzen? Herzlichen Dank im Voraus!
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