Handelsblatt-Studie
Geschäftsführer in Deutschland verdienen besser

Die gute Konjunktur hat der Vergütung von GmbH-Chefs 2011 weiteren Auftrieb gegeben. In der Industrie verdienen Geschäftsführer am besten. Ein wichtiges Statussymbol ist und bleibt der Firmenwagen.
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DüsseldorfDer typische deutsche Geschäftsführer ist 49 Jahre, männlich und fährt einen repräsentativen Firmenwagen. Dabei verdient er recht ordentlich: Sein Jahresgesamtgehalt lag 2011 im Median bei 130.902 Euro. Das heißt: Die eine Hälfte der Geschäftsführer verdiente mehr, die andere Hälfte weniger. Damit ist die Gesamtvergütung der GmbH-Chefs im Jahr 2011 getragen von der guten Konjunktur um 10,5 Prozent weiter kräftig gestiegen.

Das ist Ergebnis einer Untersuchung von Handelsblatt und der Beratung BBE Media in Kooperation mit dem Deutschen Steuerberaterverband. Mehr als 3550 Geschäftsführer gewährten intime Einblicke in Festgehalt, Tantiemen und Extras wie Firmenwagen und Pensionszusagen.

Die Verdienste der Geschäftsführer variieren allerdings je nach Umsatz und Branche ganz erheblich: Am besten verdienen GmbH-Chefs traditionell in der Industrie gefolgt von Großhandel und Einzelhandel. Schlusslichter in der Einkommensskala bilden Geschäftsführer im Handwerk.

GmbH-Chefs, die eine Firma mit mehr als 25 Millionen Euro Umsatz leiten, verdienen im Median 266.990 Euro. Bei Unternehmen zwischen fünf bis 25 Millionen Euro Umsatz liegen die Jahresgesamtbezüge bei 182.647 Euro. Geschäftsführer von Unternehmen bis fünf Millionen Umsatz kommen auf eine Jahresgesamtvergütung von 112.723 Euro.

Der Firmenwagen bleibt für 84 Prozent der befragten Geschäftsführer ein wichtiges Statussymbol. Die beliebtesten Modelle sind die Mercedes E-Klasse, gefolgt von BMW der 5er-Reihe und Audi A6.

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