Handwerksverband ZDH
Handwerk trotzt der Konjunkturflaute

Trotz der abkühlenden Konjunktur stellt sich das Handwerk auf stabile Geschäfte und leichte Umsatzzuwächse ein. Im kommenden Jahr hält der Handwerksverband ZDH ein Wachstum von bis zu einem Prozent für erreichbar.
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BerlinNach dem schärferen Gegenwind in diesem Jahr setzt das deutsche Handwerk 2013 wieder auf spürbar anziehende Geschäfte. Die Umsätze dürften um bis zu ein Prozent steigen, erklärte der Dachverband ZDH am Donnerstag. Viele Betriebe würden wohl von der robusten Binnenwirtschaft profitieren. "Große Unsicherheiten bestehen dagegen bei der Entwicklung des Kfz-Gewerbes", sagte ZDH-Generalsekretär Holger Schwannecke. Das gelte auch für die Industriezulieferer. "Sie fürchten ein schwächeres Exportgeschäft ebenso wie geringere Ausrüstungsinvestitionen hierzulande."


Trotz des schwierigeren wirtschaftlichen Umfelds sei 2012 ein gutes Jahr für das Handwerk, sagte Schwannecke. An das Rekordjahr 2011 mit Umsätzen von 517 Milliarden Euro habe man zwar nicht anknüpfen und die Prognose von 2,5 Prozent mehr Erlösen zu Jahresanfang nicht halten können. "Die Umsätze haben sich jedoch auf einem hohen Niveau eingependelt, so dass eine schwarze Zahl zu erwarten ist." Konkreter äußerte sich Schwannecke jedoch nicht. 88 Prozent der Betriebe bewerteten ihre Geschäftslage als gut oder befriedigend. Gut laufe es vor allem bei Gewerken, die von der starken privaten Nachfrage profitierten. Baufirmen etwa komme zugute, dass in der Schuldenkrise viele Menschen in Immobilien investierten.


Für 2012 erwartet der ZDH einen Anstieg der Stellen um rund 15.000 auf 5,24 Millionen. Im nächsten Jahr dürfte die Zahl der Beschäftigten im Handwerk unverändert bleiben.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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