Hersteller von Profil-Messgeräten
An der Oberfläche laufen die Geschäfte gut

Thomas Fries stellt Profil-Messgeräte her, die Material nanometergenau abtasten. Mit 45 Mitarbeitern beliefert er Großkonzerne in aller Welt. Für das laufende Jahr setzt der Gründer der Firma Fries Research & Technology (FRT) auf Wachstum - in der globalen Wirtschaftskrise profitiert Fries von Diversifikation.

DÜSSELDORF. Blutzuckerstreifen, Armaturenbretter. Sogar der haarige Körper einer Wasserjagdspinne. Solche Sachen legen sich Thomas Fries und seine Kunden unters Mikroskop. Genauer gesagt: Winzige Teile davon. Fries Research & Technology (FRT) aus Bergisch-Gladbach produziert nämlich Maschinen, die Oberflächen genau unter die Lupe nehmen. Mit Multisensoren ausgestattete "Profilometer" analysieren in Nanometerauflösung dreidimensionale Gegenstände, ohne sie zu berühren, und liefern so Informationen über deren Topographie, Verschleiß oder Rauheit. Von den exakten Daten der Geräte profitieren Weltkonzerne wie Daimler, Bosch oder IBM. Oder Spinnenforscher.

Eine kleine Firma, die sich mit den Großen misst - und für sie. 1995 mit drei Mitarbeitern gegründet, hat sich das Unternehmen hartnäckig nach oben gearbeitet und bei seinen Kunden als ernst zu nehmender Partner etabliert. Mehr als 300 FRT-Maschinen sind inzwischen weltweit im Einsatz.

Gerade als kleine Firma benötigt man dafür einen langen Atem, berichtet Gründer Fries. So testete der US-Computerhersteller Intel ein halbes Jahr lang ein System von FRT und ließ sogar die Bücher der deutschen Firma prüfen, ehe er in eine Kooperation einwilligte. "Hat man einmal das Vertrauen, hat man es gepackt", erklärt Fries. "Dann ist man jahrelang als Zulieferer gesetzt."

FRT bietet fünf standardisierte Maschinentypen an. Mit zusätzlichen Modulen lassen sie sich an die Wünsche und Aufgaben der Kunden anpassen. Je nachdem, wie viele Arbeiten automatisch ablaufen sollen, welche Sensoren genau gefragt sind und was für ein Gehäuse das Gerät haben soll.

Firmengründer Fries kommt in Fahrt, wenn er begeistert über die Technologie der Marke FRT spricht. Im Prinzip, erklärt er stolz, passen FRT-Geräte zu Automobilkonzernen genauso wie zu Chipherstellern. Die Rheinländer beliefern außerdem auch zahlreiche Produzenten optischer Geräte. Und Hersteller von Nano- und Solartechnik.

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