Hotelier Seelige-Steinhoff
„Generationenkonflikt war bei uns ein Fremdwort“

Wie schon seinem Vater wurde Rolf Seelige-Steinhoff die Liebe zur Hotellerie vererbt. Seit Jahren hat er gemeinsam mit seiner Familie die erfolgreiche Hotelgruppe Seetel auf- und ausgebaut. Im Interview erklärt er unter anderem, wie wichtig Tradition für ihn ist.
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Wie schon seinem Vater wurde Rolf Seelige-Steinhoff die Liebe zur Hotellerie vererbt. Sein Großvater hatte bereits Ende des 19. Jahrhunderts in der Nähe von Hamm/Westfalen ein eigenes Hotel: Kein Wunder, dass der Enkel, der in Aachen zunächst Elektrotechnik und Wirt-schaftswissenschaften studierte und die Studien als Diplom-Ingenieur und Diplom-Kaufmann abschloss, seine eigentliche Karriere dann zielstrebig in der Touristik-Branche startete. In diesem Jahr wurde der leidenschaftliche Hotelier vom Land Mecklenburg-Vorpommern zum Wirtschaftsbotschafter ernannt und als "Unternehmer des Jahres 2010" ausgezeichnet, da er seit Jahren gemeinsam mit seiner Familie die erfolgreiche Hotelgruppe Seetel auf- und ausgebaut hat. Damit ist das Unternehmen nicht nur der größte Arbeitgeber der Region, sondern setzt auch für den Tourismus nach Usedom neue Maßstäbe. Schon mit seinem Vater entwickelte sich die 1992 gegründete Seetel Hotel GmbH & Co. Betriebs KG zur größten Hotelgrup-pe auf der Insel. Insgesamt besitzt und betreibt die Firma zurzeit 16 Hotels, Residenzen und Villen, davon 15 auf der Ostseeinsel Usedom und das "Bahia del Sol" auf Mallorca/Spanien. Bis heute hat die Familie Seelige-Steinhoff über 120 Millionen Euro investiert, und weitere Projekte sind in der Pipeline.

Herr Seelige-Steinhoff, Sie sind Chef des Familienunternehmens Seetel auf Usedom. Was wollten Sie eigentlich nach Ihrem Studium werden?

Zunächst habe ich Elektrotechnik studiert und nach dem Vordiplom mit Wirtschaftswis-senschaften begonnen. Direkt nach dem Studium habe ich zusammen mit meinen Eltern die Seetel-Gruppe aufgebaut. So habe ich seit der Firmengründung im Jahre 1992 das Unternehmen zusammen mit meinem Vater geleitet.

Gemeinsam mit Ihrem Vater bauten Sie das Unternehmen auf und aus. Gab es die sprichwörtlichen Generationenkonflikte?

Jeder, der mit uns zusammengearbeitet hat weiß, dass ein Generationskonflikt bei uns ein Fremdwort geblieben ist. Obwohl mein Vater eine starke Persönlichkeit gewesen ist, ließ er mir genug Raum, um meine eigene Persönlichkeit immer weiter zu entwickeln.

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