Indus bremst
Indus: Übernahmen im Mittelstand sind aktuell teuer

Die Mittelstands-Holding Indus stellt gegenwärtig hohe Preise für Beteiligungen an mittelständische Unternehmen fest. Insbesonders Finanzinvestoren legten derzeit viel Geld für Mittelständlerauf den Tisch, sagte Vorstandschef Ruwisch in einem Medieninterview.

HB FRANKFURT. Die Mittelstands-Holding will ihr Wachstumstempo deshalb vorläufig drosseln. Insbesondere Finanzinvestoren legten viel Geld auf den Tisch und trieben mit ihren liquiden Mitteln die Preise nach oben, sagte Vorstandschef Helmut Ruwisch der „Börsen-Zeitung“. Deshalb seien mögliche Kaufobjekte für ein langfristig orientiertes Unternehmen wie Indus momentan zu teuer, erklärte er.

Derzeit erhöhe das Unternehmen seine Eigenkapitalquote und fahre seine Schulden zurück. „Wenn unsere These stimmt, dass sich der boomende Private-Equity-Markt in zwei bis drei Jahren beruhigt hat, stehen wir mit einer hohen Eigenkapitalquote Gewehr bei Fuß“, sagte Ruwisch der Zeitung.

Das Portfolio des im SDax gelisteten Unternehmens umfasst aktuell 42 Mittelständler. Im Durchschnitt peilt das an langfristiger Anlage interessierte Beteiligungsunternehmen zwei bis drei Akquisitionen im Jahr an. Doch im laufenden Jahr kam mit der Ancotech nur ein kleiner Neuerwerb hinzu.

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