Innovation
Mittelstand will F&E ins Ausland verlagern

Mittelständische Unternehmen planen verstärkt, auch Aktivitäten aus Forschung und Entwicklung ins Ausland zu verlagern. Insgesamt wollen die befragten Unternehmen in den kommenden Jahren mehr Geld für Innovationen ausgeben.

HB DÜSSELDORF. Das zeigt eine Umfrage, die das Meinungsforschungsinstitut TNS Infratest exklusiv für die WirtschaftsWoche und für die von der Commerzbank initiierte Initiative "Unternehmerperspektiven" durchgeführt hat. Befragt wurden 4000 Geschäftsführer und leitende Manager von Unternehmen. Wie wiwo.de, die Online-Ausgabe der WirtschaftsWoche, meldet, denken derzeit insgesamt 17 Prozent der befragten Unternehmen konkret über eine Verlagerung nach. Bei den großen Mittelständlern mit mehr als 100 Millionen Euro Umsatz sind es 34 Prozent. Als Gründe für eine mögliche Abwanderung nannten vor allem die kleineren Unternehmen insbesondere die günstigeren Kosten und eine ausreichende Verfügbarkeit von Fachkräften im Ausland.

Insgesamt wollen die befragten Unternehmen in den kommenden Jahren mehr Geld für Innovationen ausgeben. 16 Prozent gaben an, sie wollten ihre Ausgaben deutlich erhöhen, 39 Prozent wollen sie leicht steigern. Nur fünf Prozent planen, weniger in Innovationen zu investieren. Als Hindernisse für das Innovationsklima in Deutschland sehen die Mittelständler vor allem die Bürokratie (93 Prozent), die deutsche Verharrungsmentalität (68 Prozent), Probleme bei der Finanzierung von Innovationen (62 Prozent) und eine mangelnde Zusammenarbeit mit der Wissenschaft (59 Prozent).

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