Insolvenz vor Aufhebung
Gläubiger stimmen Schiesser-Börsengang zu

Die Gläubiger von Schiesser haben dem Insolvenzplan für den Wäschehersteller zugestimmt. Damit ist die Bahn für die Beendigung des Insolvenzverfahrens und den geplanten Börsengang frei.
  • 0

tia/HB KONSTANZ. Die Gläubigerversammlung stimmte am Donnerstag in Konstanz mit überwältigender Mehrheit einem entsprechenden Plan von Insolvenzverwalter Volker Grub zu, wie das Unternehmen mitteilte. Insgesamt waren demnach 495 Gläubiger stimmberechtigt. Davon haben sich an der Abstimmung 248 Gläubiger beteiligt. Es gab 247 Zustimmungen und eine Ablehnung. Der Insolvenzplan sieht vor, dass die Insolvenzgläubiger ihre Forderungen zunächst bis maximal Ende 2012 stunden.

Grub rechnet damit, aus dem Erlös des Börsengangs, der für das zweite Quartal 2011 vorgesehen ist, die Gläubigerforderungen zu 100 Prozent erfüllen zu können.

Bis zum 13. Dezember will das Gericht den Insolvenzplan formal bestätigen. Das Insolvenzverfahren würde dann zum Monatsende aufgehoben.

Das Traditionsunternehmen in Radolfzell am Bodensee hatte im Februar 2009 Insolvenz angemeldet. Hauptgrund waren unrentable Lizenzverträge, die inzwischen größtenteils aufgelöst worden sind. Schiesser schreibt wieder schwarze Zahlen.

Kommentare zu " Insolvenz vor Aufhebung: Gläubiger stimmen Schiesser-Börsengang zu"

Alle Kommentare

Dieser Beitrag kann nicht mehr kommentiert werden. Sie können wochentags von 8 bis 18 Uhr kommentieren, wenn Sie angemeldeter Handelsblatt-Online-Leser sind. Die Inhalte sind bis zu sieben Tage nach Erscheinen kommentierbar.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%