Interkulturelles Training zunehmend gefragt
In der Fremde gelten andere Spielregeln

Eine gute Rede hat einen guten Anfang und ein gutes Ende - und beide sollten möglichst dicht beieinander liegen. Das Bonmot des Schriftstellers Mark Twain bringt die amerikanischen Ansprüche an eine geschäftliche Vorstellung auf den Punkt.

HB FRANKFURT/M. "Deutsche Manager beginnen dagegen mit Vorliebe mit der Unternehmensgründung im Jahr 1897", weiß die Psychologin Vanessa Hicks-Voorham. Wenn der Referent dann beim springenden Punkt ankomme, seien dem amerikanischen Zuhörer leider die Augen schon zugefallen, sagt die quirlige New Yorkerin, die als Berlitz-Trainerin Manager im geschäftlichen Umgang mit Angehörigen anderer Kulturen schult.

Im Zuge der Globalisierung, die zunehmend auch kleine und mittlere Unternehmen Geschäfte im Ausland tätigen lässt, haben auch die Sprachschulen ihr Angebot erweitert. Zusätzlich zu den klassischen Sprachkursen bieten Berlitz und Inlingua heute auch Programme an, die darauf abzielen, kulturell bedingte Schwierigkeiten im Geschäftsleben zu erkennen und zu meistern. Neben dem Einmaleins der jeweiligen Business-Etikette bietet Inlingua zum Beispiel ein spezielles Training für "Meetings und Presentations" dazu. Berlitz bietet unter anderem so genannte Relocation-Kurse an, die Manager und ihre Familien für einen bevorstehenden Auslandsaufenthalt fit machen sollen.

Nicht nur bei den Unternehmen, die ihr Geschäft ins Ausland ausweiten, sondern auch bei den Privatkunden steigt die Nachfrage nach interkulturellem Training. Die Anbieter führen das darauf zurück, dass viele Arbeitnehmer durch entsprechende Zusatzqualifikationen ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt verbessern wollen - gegebenenfalls auch durch ein gelungenes Vorstellungsgespräch bei einer ausländischen Firma.

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