Investoren sind Banken und spezialisierte Fonds
Erfolgreich wachsen mit Mezzanine

Wer mit seinem Unternehmen profitabel wachsen will, Finanzmittel braucht und gleichzeitig die Eigenkapitalbasis stärken möchte, der sollte über eine Mezzanine-Finanzierung nachdenken. Mezzanine ist eine Finanzierungsalternative für Unternehmer, die die Bonität verbessern wollen, ohne jedoch die Positionen der bisherigen Gesellschafter zu verwässern.

HB DÜSSELDORF. Der tägliche Fall aus der Praxis: Ein mittelständischer Automobilzulieferer will expandieren. Das Unternehmen ist gesund und im Markt für elektronische Komponenten gut positioniert, der Umsatz streift gerade die 50-Mill.-Euro-Grenze. Die Auftragsbücher sind voll, neue Maschinen werden gebraucht und ein Konkurrent könnte günstig übernommen werden. Gut 50 Prozent des dafür notwendigen Kapitals können als Akquisitionsdarlehen beschafft werden, weil die Bonität gut ist. Der Unternehmer, unterstützt von einem erfahrenem Management, hat in den vergangenen Jahren solide gewirtschaftet. Für den fehlenden Rest würde das Unternehmen gerne eine Anleihe begeben, aber das Volumen ist für den Kapitalmarkt zu klein. Von der Idee, einen Eigenkapitalgeber mit ins Boot zu holen, hält der Unternehmer nicht viel, er fürchtet die unternehmensfremde Mitsprache bei seinen Entscheidungen. Ist damit der Weg zu weiterem Kapital versperrt, das Wachstum gebremst, ein erfolgreiches Unternehmen in der Finanzierungsfalle?

Die Antwort ist eindeutig: Nein. Denn im Beispiel – wie in einer Vielzahl ähnlicher Fälle – gibt es eine attraktive Finanzierungsalternative: Mezzanine.

Mezzanine ist selbst kein Finanzierungsinstrument, sondern ein Oberbegriff für eine Vielzahl von Finanzierungsinstrumenten wie zum Beispiel stille Beteiligung, Genussrechte und Nachrangdarlehen. Dabei übernehmen stille Beteiligungen und Genussrechte teilweise typische Funktionen des Eigenkapitals. Nachrangdarlehen hingegen haben Fremdkapitalcharakter.

Als Mezzanine-Investoren treten normalerweise Banken und spezialisierte Fonds auf. Diese nehmen eine intensive Prüfung des Unternehmens vor, zumal bei eigenkapitalnahen Mezzanine-Finanzierungen keine Sicherheiten gestellt werden. Allerdings hat der Kapitalgeber üblicherweise Informations- und Kontrollrechte, die gegebenenfalls über Beirats- oder Aufsichtsratsmandate ausgeübt werden.

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