IT-Industrie: Mittelständler sind solide Anwender und Kunden

IT-Industrie
Mittelständler sind solide Anwender und Kunden

Wenn es nach der Informations- und Kommunikationsindustrie geht, ist der Mittelstand noch immer nicht ausreichend versorgt mit ihren Produkten und Dienstleistungen. Und die Ergebnisse der jüngsten Studie der Marktforscher von der Meta Group belegen, dass die IT-Branche in den nächsten Jahren auf dem Mittelstandsmarkt in Deutschland mit einem soliden Wachstum rechnen kann – im laufenden Jahr von sechs Prozent.

DÜSSELDORF. Die Anwender konzentrieren sich dabei jedoch auf bestimmte Segmente wie Sicherheit, ERP (Enterprise Resource Planning), Dokumenten-Management-Lösungen und der gesamten IT-Konsolidierung. Bereits im vergangenen Jahr habe der IT-Markt durch die IT-Lösungen und -Dienste, die speziell für mittelständische Unternehmen entwickelt und angeboten wurden, wichtige Impulse erhalten, so die Meta Group. So habe sich der Umfrage zufolge die Zahl der mittelständischen Unternehmen, die weniger für informationstechnische Anwendungen ausgaben, im Jahr 2003 gegenüber dem Vorjahr schon verringert. Und für 2004 hätten sogar alle 244 befragten Unternehmen angegeben, dass sie wieder mehr für Computer und Programme ausgeben wollen. „Der Zwang mittelständischer Unternehmen, ihre Informationstechnologie über kurz oder lang zu modernisieren, liegt im Wesentlichen in immer kürzeren Technologiezyklen begründet“, erläutert Matthias Zacher, Berater bei der Meta Group. „In der Vergangenheit haben viele Unternehmen notwendige Modernisierungsvorhaben hinausgezögert. Zur Zeit prüft man nun Optionen für System-Updates und Neukauf.“

Allerdings: „Der oft beschworene Retter der IT-Industrie ist der Mittelstand nicht, wohl aber ein Rettungsanker", so die Einschätzung des Meta-Group-Experten. Das liegt vor allem daran, dass mittelständische Unternehmen ihre Systeme meistens bis zum Letzten ausreizen. Sie bevorzugen die abwartende Strategie, vermeiden überstürzte Aktionen und tätigen nur die nötigsten Investitionen – vor allem wenn es um das Schließen technologischer, organisatorischer und geschäftsübergreifender „Lücken“ sowie um Kosteneinsparungen geht.

Auffallend: Die Unternehmen prüfen streng alle Ausgaben auf ihre Kosten-Nutzen-Relation und auf ihre Zukunftsfähigkeit. Somit sind die mittelständischen Unternehmen in Deutschland ein verlässlicher Quell kontinuierlicher, aber nicht „sprudelnder“ IT-Ausgaben. In 2004 planen die befragten Anwenderunternehmen für die Anschaffung von Hardware 33 Prozent des IT-Bugets ein. Für Softwarelösungen und Services sind 27 Prozent beziehungsweise 20 Prozent reserviert. Interne Personalkosten für IT schlagen mit einem Anteil von 20 Prozent zu Buche.

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