IT-Mittelstandsindex Februar 2009
Abwärtsbewegung verlangsamt sich

Im Februar keimte unter den deutschen mittelgroßen Unternehmen und Organisationen die Hoffnung auf eine Verbesserung der wirtschaftlichen Entwicklung auf.

KASSEL. Die ökonomische Lage der deutschen mittelgroßen Unternehmen befindet sich zwar weiter auf einem niedrigen Niveau, aber die Abwärtsbewegung hat sich deutlich verlangsamt. Darüber hinaus setzen sich erneut positive Erwartungen durch; es wird damit gerechnet, dass der Tiefpunkt erreicht sei. Der Markt für Informations- und Kommunikationstechnologie (IT/TK) stabilisiert sich. Die Ausgabenplanungen sind positiv, es erhärten sich aber die Hinweise, dass die Wachstumsimpulse für den IT-/TK-Markt relativ schwach sein werden.

Nach der deutlichen Verschlechterung im Januar konnte sich die wirtschaftliche Situation der mittelständischen Unternehmen in Deutschland im Februar wieder stabilisieren. Erstmals seit fünf Monaten nahm der Lage-Index wieder zu und das sehr deutlich: Gegenüber dem Vormonat wuchs der Index der realisierten Umsätze um 17 auf 98 Punkte. Damit überwogen die Unternehmen mit gefallenen Umsätzen noch geringfügig. Die Mittelständler gehen dabei davon aus, dass die positive Entwicklung anhalten wird: Denn der Index der wirtschaftlichen Perspektiven hinsichtlich der kommenden drei Monate legte um einen auf 105 Zähler zu, womit sich die Optimisten erneut durchsetzen können. Offenbar setzt sich bei den Mittelständlern der Eindruck durch, dass nunmehr der Tiefpunkt erreicht sei.

Bei allen positiven Signalen ist das wirtschaftliche Niveau erkennbar schlechter als vor einem Jahr: Der Index der realisierten Umsätze liegt gegenüber dem Februar 2008 um 15 Punkte niedriger. Und noch verhaltener sind die ökonomischen Perspektiven, die aktuell um 24 Zähler geringer notieren als noch vor zwölf Monaten.

Wie in den beiden Monaten zuvor war die wirtschaftliche Entwicklung in den Branchen recht unterschiedlich. Zum einen hat die Industrie mit einer anhaltenden Negativ-Entwicklung zu kämpfen, und auch die Dienstleister mussten überwiegend rückläufige Umsätze akzeptieren. Dagegen konnten dass Kredit- und Versicherungsgewerbe sowie die Versorgungsunternehmen deutlich überwiegend gewachsene Einnahmen verbuchen. Zwischen diesen beiden Polen platziert sich der Handel, der eine leicht positive Bilanz ziehen konnte.

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