IT-Mittelstandsindex
Gedämpfter Optimismus im IT-Markt

Die mittelständischen Unternehmen tragen über 40 Prozent zu den Ausgaben und Investitionen hinsichtlich Informations- und Telekommunikationstechnologie in Deutschland bei. Um der Bedeutung des Mittelstandes für den IT-Markt Rechnung zu tragen und die Entscheider der mittelständischen Wirtschaft bei ihrer Investitionsplanung zu unterstützen, hat Cisco Systems gemeinsam mit Tech Consult den „IT-Mittelstandsindex“ ins Leben gerufen. In einer monatlichen Befragung werden Lage und Erwartungen bezüglich Umsatz und IT-Investitionen eingefangen.

HB KASSEL. Im Zuge des Frühjahres verbesserten sich dabei im März 2005 sowohl die wirtschaftliche Lage als auch die wirtschaftlichen Aussichten des deutschen Mittelstands. Die derzeitige und zukünftige Bereitschaft zu IT-Ausgaben ist weiterhin positiv, doch der Optimismus ist derzeit nicht ganz so stark wie noch im Februar.

Die Frühjahrsbelebung setzte sich im März weiter fort. Der Umsatz-Index der mittelständischen Unternehmen in Deutschland stieg von 110 auf 117 Punkte. Die Unternehmen, die ihre Umsätze gegenüber dem Vormonat steigern konnten, übertrafen demzufolge deutlich die Firmen mit rückläufigen Einnahmen. Wie im Februar melden die Mittelständler allerdings wieder, dass die Aufwärtsentwicklung nicht ganz so kräftig ausfiel wie im gleichen Monat des Vorjahres. Hierzu mag auch das ungewöhnlich kalte Wetter im März 2005 beigetragen haben. Im März 2004 lag der Lageindex des Umsatzes noch um vier Punkte höher als aktuell.

Offenbar streben die Unternehmen an, die aktuell schwächere Entwicklung im neuen Quartal auszugleichen. Denn die Aussichten auf das neue Quartal sind optimistischer als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Dies belegt der Index der Erwartungen an den Umsatz, der mit 133 Zählern um vier Punkte höher liegt als im März 2004. Gegenüber Februar dieses Jahres bedeutet der Wert einen leichten Anstieg von gut einem Punkt. Die Optimisten übertreffen demnach deutlich die pessimistischen Befragten.

Einzig Energie- und Wasserversorger mussten im Februar zum größten Teil rückläufige Umsätze hinnehmen. Mit dem sich langsam verbessernden Wetter reduzierte sich der Energieverbrauch und der nun einsetzende Frühling bewirkt darüber hinaus geringere Einnahmenerwartungen bei den Versorgungsbetrieben. Im Handel hielten sich im März die Firmen mit gewachsenen und geschrumpften Umsätzen die Waage. Mit dem Frühjahr verbinden die Händler aber zumeist optimistische Erwartungen. In allen übrigen mittelständischen Wirtschaftszweigen sind überwiegend positive Entwicklungen der Einnahmen und zuversichtliche Zukunftsprognosen anzutreffen. Die besten Resultate konnten im März die Dienstleistungsunternehmen sowie das Kredit- und Versicherungsgewerbe verzeichnen. Die Finanzbranche hegt darüber hinaus die optimistischsten Hoffnungen an das neue Quartal.

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