IT-Mittelstandsindex Mai
Mittelständler investieren in IT

Nach dem sehr guten April kehrte der deutsche Mittelstand im Mai wieder zu einer ruhigeren Entwicklung zurück. Sowohl die aktuelle wirtschaftliche Dynamik, als auch die Geschäftserwartungen liegen aktuell niedriger als im Vormonat. Dagegen ist erstmals seit einigen Monaten wieder die Bereitschaft gestiegen, in Produkte der Informations- und Telekommunikationstechnologie (IT/TK) zu investieren.

KASSEL. Im Mai ist der Indikator für die realisierten Umsätze, der zusammen mit dem Erwartungs-Index einen Einblick in die wirtschaftliche Situation des deutschen Mittelstandes gewährt, erstmals in diesem Jahr gefallen. Nachdem in den beiden Vormonaten sehr hohe Werte erreicht wurden, die im April bis auf einen Spitzenwert von 127 Zählern anstiegen, wäre eine weitere Steigerung der Dynamik bemerkenswert gewesen. Stattdessen nahm die Entwicklung der wirtschaftlichen Lage einen ruhigeren Verlauf und fiel auf einen normaleren Punktestand von 115. Dieser Wert ist jedoch nicht negativ zu werten, da die Unternehmen, die steigende Umsätze verzeichnen konnten, weiterhin in der Mehrheit sind. Der Erwartungs-Index, der im Vormonat bei hohen 137 Punkten lag, konnte dieses hohe Niveau im Mai ebenfalls nicht halten und sank auf 123 Punkte.

Der Jahresvergleich lässt erkennen dass der Erwartungs-Index, der die Investitionsabsichten für die nächsten drei Monate beschreibt, geringfügig um 3 Punkte gestiegen ist. Der Optimismus ist demnach weiter ungebrochen und sogar noch etwas stärker ausgeprägt als vor Jahresfrist. Hingegen ist die Umsatzsituation nicht mehr ganz so günstig wie vor einem Jahr: Der entsprechende Index lag vor einem Jahr noch 9 Punkte höher.

Diesen Monat wurden wieder sechs Branchen nach dem Verlauf ihrer aktuellen Umsätze sowie nach ihren Umsatzerwartungen für die nächsten drei Monate befragt. Dabei konnten wie im Vormonat fünf Branchen steigende Umsätze verzeichnen. Nur der Versorgungssektor musste erneut als einziger Wirtschaftszweig mit zunehmenden Temperaturen fallende Einnahmen hinnehmen. Zuwächse konnten am häufigsten die Industrieunternehmen verbuchen. Überdurchschnittlich gut war die Entwicklung auch im Dienstleistungssektor. Danach folgen das Finanzgewerbe, die Non-Profit-Organisationen und der Handel.

Der Umsatz-Entwicklung der nächsten drei Monate sehen die Industrie und das Finanzgewerbe besonders optimistisch entgegen. Mit deutlichem Abstand folgen die Branchen des Dienstleistungsgewerbes und des Handels. Die Erwartungen der Versorgungsbranche und des Non-Profit-Sektors sind überwiegend zurückhaltend – in diesen Wirtschaftszweigen wird mehrheitlich für die kommenden drei Monate mit Einnahmenrückgängen gerechnet.

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