IT-Mittelstandsindex Oktober 2006
Mittelstand auf Wachstumskurs

Der Oktober hinterließ beim deutschen Mittelstand eine positive Bilanz: Sowohl die wirtschaftliche Lage als besonders auch die Perspektiven verbesserten sich. Gleichzeitig stieg die Bereitschaft zu Investitionen in Informations- und Telekommunikationstechnologie (IT/TK). Auch für das kommende Jahr sind deutlich häufiger steigende als sinkende Budgets vorgesehen.

KASSEL. Weiterhin gut entwickelte sich die wirtschaftliche Lage des Mittelstandes im Oktober. Der Index der erzielten Umsätze stieg gegenüber dem Vormonat um drei auf 126 Punkte. Dies bedeutet, dass die Umsatzgewinner die Umsatzverlierer noch mehr als im – schon erfreulichen - September übertrafen. Trotz des hohen bereits erreichten Niveaus hellten sich die Erwartungen an die Einnahmenentwicklung der nächsten drei Monate stark auf. Der Erwartungsindex stieg um zwölf auf 141 Punkte - die Optimisten dominieren demnach so deutlich wie selten zuvor.

Nicht nur gegenüber dem Vormonat stuft die Mehrheit der mittelständischen Unternehmen die gegenwärtige Situation besser ein. Besonders gegenüber dem Vorjahr hat sich die Lage deutlich verbessert. Der nicht schlechte Indexwert vom Oktober 2005 wurde um zwölf Punkte übertroffen. Darüber hinaus ist sehr positiv zu vermerken, dass auf diesem hohen Niveau der Optimismus weiter zunahm – der Erwartungsindex liegt um sechs Punkte höher als vor Jahresfrist. Die gegenwärtige Verbesserung der Stimmung im Mittelstand ist also nicht allein auf das bevorstehende Weihnachtsgeschäft zurück zu führen, sondern auf ein verbessertes wirtschaftliches Umfeld gegenüber dem Vorjahr.

In allen gewerblichen Branchen überwogen die Unternehmen mit gestiegenen Umsätzen. Am stärksten konnte die Industrie von dem Aufwärtstrend profitieren, vor der Finanzbranche, Handel, Dienstleistern und Versorgern. Während allgemein nur unfreiwillig Abschied vom Sommer genommen wurde, blicken die Versorgungsunternehmen äußerst zuversichtlich auf die kalte Jahreszeit und den wachsenden Energiebedarf der Verbraucher. Dies spiegelt sich im überaus hohen Umsatz-Erwartungsindex des Versorgungs-Sektors wider. Wenn auch nicht ganz so stark, so überwiegt doch auch in den übrigen gewerblichen Branchen der Optimismus. Dabei schreitet die Finanzbranche voran, vor der Industrie, Dienstleistern und dem Handel.

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