Jahresbilanz
Oetker macht erstmals mehr als 10 Milliarden Umsatz

Mehr als fünf Prozent plus und den Umsatz auf mehr als 10 Milliarden Euro gesteigert: Die Oetker-Gruppe hat ein erfolgreiches Jahr hinter sich. Das Familienunternehmen verdient sein Geld vor allem mit der Schifffahrt.
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BielefeldHohe Treibstoffpreise und stagnierende Frachtraten bei seiner Reederei machen dem Oetker-Konzern zu schaffen. Der Geschäftsbereich Schifffahrt um die Reederei Hamburg Süd habe im vergangenen Jahr einen Gewinneinbruch erlitten und damit auch das Ergebnis des Gesamtkonzerns belastet, räumte Oetker-Finanzchef Ernst Schröder am Dienstag in Bielefeld ein: "Das Ergebnis war rückläufig." Genaue Zahlen zum Ergebnis nennt der in Familienbesitz liegende Konzern grundsätzlich nicht. Den Umsatz konnte Oetker aber 2011 auf den Rekordwert von 10,01 Milliarden Euro steigern - im Vorjahr waren es noch rund 9,5 Milliarden Euro.

Der Oetker-Konzern ist breit aufgestellt - er umfasst Nahrungsmittelhersteller und Brauereien, Reedereien, Hotels und auch ein Bankhaus. 48,1 Prozent des Umsatzes stammten 2011 aus dem Bereich Konsumgüter, 47,5 Prozent aus der Schifffahrt, wo Oetker unter anderem mit der TUI-Tochter Hapag Lloyd konkurriert.

Die Bielefelder halten aber auch einen Anteil von rund 25,8 Prozent an dem Handelskonzern Douglas, um den es in den vergangenen Monaten viel Wirbel gegeben hatte. Die Douglas-Gründerfamilie Kreke prüft Pläne, das vor allem durch seine Parfümerien bekannte Unternehmen von der Börse zu nehmen. Oetker lässt sich dadurch nicht aus der Ruhe bringen: "Wir warten ab, wie sich die Dinge entwickeln", betonte Schröder.

Infografik

Dr. August Oetker AG

Nettoumsatzanteil der Sparten, in %


( mit der Maus über die Grafik fahren)


Für 2012 ist Oetker verhalten optimistisch. Er erwarte, dass Umsatz und Ergebnis gesteigert werden könnten, sagte Gesellschafter Richard Oetker. Für Unsicherheit sorgt aber auch bei Oetker die Euro-Schuldenkrise - und die Auswirkungen des rigiden Sparkurses auf die Verbraucher.

"Wir wissen nicht, wie die Verbraucher sich verhalten, wenn die Daumenschrauben angezogen werden", sagte Oetker mit Blick auf die Länder Südeuropas, in denen der Konzern unter anderem seine Tiefkühlpizzen verkauft. Bislang griffen aber auch Spanier und Italiener noch zu Oetker-Produkten: "Wir sind ganz zufrieden mit dem ersten Quartal", berichtete Oetker.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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  • Nun Dr. Oekter ist eine auch so eine Geschichte "ala Wirtschaftswunder" und eine der letzten Familiendynastien die umsichtig und durch kluge Entscheidungen schwere Krisen und Schicksalschläge samt Entführung gemeistert haben.

    Und das "auf einem Bein kann man nicht stehen" ist wohl hier sprichwörtlich in die Tat umgesetzt worden.

    Freuen wir uns auf weitere Innovationen aus dem Globalplayer Dr. Oetker und vor allem jetzt im Sommer auf leckere Sachen.

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