„Kein Einbruch durch Mehrwertsteuererhöhung“
DIHK prophezeit 200 000 neue Jobs

Dank der guten Konjunktur rechnen die deutschen Unternehmen im kommenden Jahr mit bis zu 200 000 neuen Jobs. Als Motor sehen sie weiterhin den Export.

HB OSNABRÜCK. Der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Industrie- und Handelskammertags (DIHK), Martin Wansleben, sagte der „Neuen Osnabrücker Zeitung“, die Einschätzung von Skeptikern, die wegen der Mehrwertsteuererhöhung einen anhaltenden Konjunktureinbruch befürchteten, halte er für nicht gerechtfertigt. Der DIHK rechne 2007 mit einem Wirtschaftswachstum von mindestens 1,5 Prozent.

Zwar werde es wegen der Steuererhöhung Anfang des Jahres eine Delle in der Konjunktur geben, unter der besonders der Handel und die Tourismuswirtschaft leiden würden. Diese Delle werde aber rasch dadurch wettgemacht, dass die von der anhaltend guten Weltkonjunktur profitierende deutsche Exportwirtschaft in Anlagen und Arbeitsplätze investieren werde. Die durch die neuen Arbeitsplätze entstehende zusätzliche Kaufkraft werde deshalb die zu Jahresanfang sinkende Binnennachfrage wieder wettmachen.

Die deutsche Exportindustrie habe – im Gegensatz zu inlandsorientierten Branchen – den großen Vorteil, dass sie von der Mehrwertsteueranhebung nicht betroffen sei, dafür aber von den um gut einen Prozentpunkt sinkenden Sozialabgaben profitiere, erläuterte Wansleben.

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