
WuppertalDer für seine „Kobold“-Staubsauger bekannte Haushaltsgeräte-Hersteller Vorwerk hat am Dienstag eine Rekordbilanz vorgelegt: Der Umsatz stieg um zehn Prozent auf knapp 2,5 Milliarden Euro. „Für das laufende 130. Geschäftsjahr rechnen wir damit, die 3-Milliarden-Euro-Grenze im Geschäftsvolumen zu knacken“, erklärten die Gesellschafter in Wuppertal. Gewinnzahlen nennt das Familienunternehmen traditionell nicht. Das Geschäft sei aber „mehr als auskömmlich“, sagte Gesellschafter Walter Muyres. 2012 habe auch beim Gewinn das dritte Rekordjahr in Folge gebracht.
Das Unternehmen verfüge inzwischen über liquide Mittel von 884 Millionen Euro. Die Eigenkapitalquote liege bei 64 Prozent, hieß es in der Mitteilung. „Wir haben im Kerngeschäft nicht einen Cent Schulden“, sagte Muyres. Vorwerk vertreibt die Kobold-Staubsauger, eine Küchenmaschine und Kosmetik-Artikel über rund 610.000 selbstständige Berater.
Dadurch sei das Unternehmen sehr nah an den Bedürfnissen der Verbraucher, sagte Muyres. Außerdem produziert das Unternehmen Wasserfilter für den asiatischen Raum sowie Teppiche und verfügt mit der akf-Gruppe über eine auf den Mittelstand spezialisierte Bank. Insgesamt werden knapp 623.000 Menschen beschäftigt.