KfW will kleine Unternehmen besser fördern
Mehr Minikredite für Mittelständler

Die staatseigene KfW Bankengruppe will kleine und mittlere Unternehmen besser beraten und finanziell unterstützen. „Wir werden die klassischen Förderinstrumente stärken“, sagte die neue KfW-Vorstandssprecherin Ingrid Matthäus-Maier am Montag bei ihrer Amtseinführung in Frankfurt.

HB FRANKFURT. Neue Programme sollten Mittelständler besser mit Minikrediten versorgen und Kleinstgründer unterstützen. Bei ihrer Arbeit werde die KfW mit Sparkassen genauso wie mit Privatbanken zur Weitergabe der Kredite zusammenarbeiten. „Wenn es um den Mittelstand geht, flirtet dieser KfW-Vorstand mit jedem.“ Ab Anfang Oktober werde die staatseigene Förderbank die Beratung für Mittelständler in einem eigenen Bereich bündeln.

Die frühere SPD-Finanzpolitikerin Ingrid Matthäus-Maier (61) wurde am Montag in einem Festakt mit 300 Gästen aus Politik und Wirtschaft in ihr Amt eingeführt. Der bisherige Vorstandssprecher Hans Reich scheidet mit 65 Jahren aus Altersgründen aus.

Bundeswirtschaftsminister Michael Glos (CSU) unterstützt die neuen Ziele der KfW. „Gerade kleine Mittelständler haben heute enormen Finanzbedarf. Ich kann die KfW nur bestärken, neue Ideen mit Nachdruck zu vertreten.“ Die KfW Bankengruppe gehört zu 80 Prozent dem Bund und zu 20 Prozent den Ländern. Die Förderbank engagiert sich bei der Mittelstandsförderung, aber auch in der Entwicklungshilfe, im Umweltschutz und bei der Studienfinanzierung. Die KfW springt zudem ein, wenn der Bund Aktien oder Schulden an der Börse verkaufen will, um Haushaltslöcher zu stopfen. Mehrere Mitglieder der Bundesregierung würdigten den scheidenden Vorstandssprecher Reich. Bundesfinanzminister Peer Steinbrück (SPD) sagte: „Die KfW macht erst vieles möglich, was die Politik in Berlin beschließt. Sie ist aber mehr als nur ein Handlanger des Bundes.

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