Mittelstand
Kleinfirmen winkt Bürokratieabbau: Keine Buchführungspflicht

Kleinunternehmer werden künftig durch vereinfachte Vorschriften von Buchführungspflichten entlastet. Das sieht der Vermittlungskompromiss zum Gesetz zur Förderung von Kleinunternehmen vor, dem der Bundestag am Donnerstag einhellig zustimmte.

HB/dpa BERLIN. Danach gibt es eine Pflicht zur Buchführung nur für Betriebe mit mehr als 350 000 Euro Jahresumsatz und mehr als 30 000 Euro Gewinn.

Die unionsgeführte Mehrheit im Bundesrat hatte sich nicht mit ihrer Forderung durchsetzen können, die Buchführungspflichtgrenze auf 500 000 Euro und 50 000 Euro Jahresgewinn anzuheben. Dafür erreichte sie im Vermittlungsverfahren, dass die Gewinne von Kleinunternehmen und Existenzgründern nicht - wie von der Regierung geplant - durch eine Betriebskostenpauschale ermittelt werden. Die Zustimmung der Länderkammer in der kommenden Woche zu dem Kleinunternehmergesetz gilt als Formsache.

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