Korruptionsverdacht
Chef von Weltkonzern in China verhaftet

Nächster Schlag gegen Korruption in China: Der Geschäftsführer des weltgrößten Zinn-Herstellers Yunnan Tin ist verhaftet worden. Er soll Schmiergeld in Millionenhöhe erhalten haben.
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PekingDer Chef des weltgrößten Zinn-Herstellers Yunnan Tin ist in China wegen Korruptionsvorwürfen verhaftet worden. Lei Yi wird vorgeworfen, insgesamt 20 Millionen Yuan (2,4 Millionen Euro) Bestechungsgeld von vier Personen angenommen zu haben, wie die Provinzregierung von Yunnan am Mittwoch mitteilte.

In den Fall verwickelt ist auch ein Unternehmen, an dem Goldman Sachs Anteile hält. Die US-Investmentbank lehnte eine Stellungnahme ab. Eine Reaktion des Verhafteten lag zunächst nicht vor. Yunnan Tin wird nach Angaben der Firma nun vom Vize-Chef geleitet.

In China geht die Regierung unter Präsident Xi Jinping verstärkt gegen Korruption vor. In diesem Jahr wurden bereits mehrere hochrangige Beamte verhaftet, auch bei Staatsunternehmen wird immer öfter ermittelt.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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