Küchenmöbelhersteller
Alno droht mit Entlassungen

Der angeschlagene Küchenmöbelhersteller Alno muss sparen und sendet eine klare Botschaft an seine Mitarbeiter: Entweder sie verzichten auf einen Teil ihres Gehalts, oder es werden bis zu 100 Mitarbeiter entlassen.
  • 0

PfullendorfDer angeschlagene Küchenmöbelhersteller Alno verlangt von seinen Mitarbeitern finanzielle Zugeständnisse und droht andernfalls mit Entlassungen. „Es ist durchaus möglich, dass wir bis zu 100 Mitarbeiter entlassen oder auch mehr“, sagte Finanzvorstand Ipek Demirtas laut „Stuttgarter Zeitung“ am Dienstag in Frankfurt.

Vermeiden ließe sich das, wenn die Belegschaft im oberschwäbischen Pfullendorf und im westfälischen Enger zu einem Gehaltsverzicht oder längeren Arbeitszeiten bereit sei. Nach Angaben Demirtas will das Unternehmen sechs bis zehn Millionen Euro jährlich sparen. Das entspricht bis zu einem Zehntel der Personalkosten.

Der zweitgrößte deutsche Küchenmöbelhersteller stand vor einigen Wochen kurz vor der Insolvenz. Alno beschäftigt rund 1800 Menschen.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Küchenmöbelhersteller: Alno droht mit Entlassungen"

Alle Kommentare

Dieser Beitrag kann nicht mehr kommentiert werden. Sie können wochentags von 8 bis 18 Uhr kommentieren, wenn Sie angemeldeter Handelsblatt-Online-Leser sind. Die Inhalte sind bis zu sieben Tage nach Erscheinen kommentierbar.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%