Lasershows
Bunte Strahlen für den Unterhaltungs-Einsatz

Anbieter von Lasershows malen Lichtbilder in die Luft. Die bunten Lichtwelten sind angesagt, auf szenigen Goa-Partys genauso wie bei Konzerten und Messen. Gab es Anfang der 1980er Jahre nur eine Hand voll Anbieter in Deutschland, ist die Zahl heute auf viele hundert kleine Firmen gestiegen.

KÖLN. Max Weidling hat das Lichtfieber in der vierten Klasse gepackt. „Bei einer Party meiner Eltern habe ich stundenlang farbige Folien vor die Lampen gehalten.“ Auch Steuerungstechnik fand er als Kind faszinierend. „Hier drücken und drüben passiert was. Das war spannend.“ Aus der Leidenschaft ist ein Beruf geworden: Seit 1993 organisiert Weidling mit seiner Berliner Laserconnection & Medien GmbH Lasershows.

Die bunten Lichtwelten sind angesagt, auf szenigen Goa-Partys genauso wie bei Konzerten und Messen. Bei Firmenveranstaltungen setzen die Strahlen Produkte und Logos ins rechte Licht oder lassen Figuren durch den dunklen Raum tanzen. Immer ausgefeiltere technische Effekte faszinieren die Zuschauer. „Viele Leute reißt es schon vom Hocker“, freut sich Weidling, „wenn ein simpler Laserfächer durchs Publikum streicht. Dann recken sie die Arme und versuchen das Licht zu fassen.“

Gab es Anfang der 1980er Jahre nur eine Hand voll Anbieter in Deutschland, ist die Zahl heute auf viele hundert kleine Firmen gestiegen – die meisten haben unter zehn Mitarbeiter. An die Stelle großer und stromfressender Gaslaser sind sparsamere Festkörperlaser getreten; der Trend geht zu immer kleineren Geräten. Moderne Laser strahlen in allen Farben. „Nur schwarzes Licht gibt es einfach nicht“, erklärt Weidling. Und noch etwas können Laser nur bedingt: Flächen füllen. Umrisse sind dafür scharf darstellbar. Spezialsoftware setzt Kundenwünsche dazu in Laserbewegungen umzusetzen.

Generell unterscheiden die Anbieter zwischen Projektions- und Beamshows. Bei der Beamshow schickt der Laser die Strahlen in den Raum hinein. „Nebel macht dann räumliche Effekte sichtbar“, erklärt Weidling. Bei der Projektion strahlt der Laser Bilder auf eine Leinwand, die auch aus einer Gebäudefassade bestehen kann. „Man könnte zum Beispiel einen Totenkopf auf ein Atomkraftwerk bannen“, sagt der Lichtprofi. Für rund 2 000 Euro bekommt aber auch Hochzeitspaare eine achtminütige Standard-Show mit einem Herz und passender Begleitmusik.

Bei der Lightline Lasertechnik aus Osnabrücker fängt die Preisliste für Private bei 5 000 Euro an. Inhaber Marco Stümpel mag multimediale Aufträge am liebsten: „Wir können verschiedene Lichttechniken kombinieren. Also etwa über eine Wiese als Video-Hintergrund ein Pferd aus Laserstrahlen galoppieren lassen. Dazu ein paar Feuerwerk-Elemente. Fertig ist eine beeindruckende Show.“

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