Liquiditätsengpässe: Mittelstand beklagt neue Sozialbeiträge-Regelung

Liquiditätsengpässe
Mittelstand beklagt neue Sozialbeiträge-Regelung

Die Arbeitsgemeinschaft Mittelstand hat die seit Januar geltende vorgezogene Fälligkeit von Sozialversicherungsbeiträgen scharf kritisiert. Gerade für kleine und mittlere Betriebe entstünden Liquiditätsengpässe.

HB BERLIN. Aufgrund stetig sinkender Gewinnmargen zehrten bereits viele Betriebe von der Substanz. Die Liquiditätslage werde auch durch das Hinauszögern der Bezahlung von Rechnungen von öffentlichen, gewerblichen, aber auch privaten Kunden geschwächt.

Die Verbände der Arbeitsgemeinschaft aus Handel, Handwerk, Gastgewerbe und Kreditwirtschaft forderten daher, die Änderung noch einmal zu überprüfen. Kurzfristig sollten zumindest die damit verbundenen Bürokratielasten auf ein Minimum beschränkt werden, forderte die Mittelstandsvereinigung.

Firmen müssen die Sozialbeiträge ab Januar 2006 bereits am Ende des laufenden Monats überweisen anstatt wie bisher in der Mitte des Folgemonats. Dies soll einmalig 20 Mrd EUR für die gesamten sozialen Sicherungssysteme bringen, davon 9 Mrd EUR für die Rentenversicherung. Im Januar entsteht den Firmen eine Doppelbelastung, da am 15. Januar noch die Beiträge für den Dezember 2006 zu zahlen sind.

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