Lürssen-Angebot
Thyssen hat Zweifel an Blohm + Voss-Verkauf

Trotz einer Offerte der Bremer Friedrich Lürssen Werft zögert Thyssen mit dem Verkauf seiner Werftentochter Blohm + Voss. Es gebe „erhebliche Zweifel“, ob das Angebot die Ansprüche erfüllen könne.
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BremenFür die zum Verkauf stehende ThyssenKrupp-Werftentochter Blohm + Voss zeichnet sich trotz einer neuen Offerte weiter keine rasche Lösung ab. Die Bremer Friedrich Lürssen Werft habe zwar ein Angebot für die Übernahme „ausgewählter Aktivitäten“ der Traditionswerft in Hamburg abgegeben, teilte die ThyssenKrupp-Tochter Marine Systems am Donnerstag mit. Doch gebe es „erhebliche Zweifel“, ob die Offerte die Ansprüche des Konzerns erfüllen könne. Gespräche über eine Übernahme mit Lürssen gebe es nicht. Für ThyssenKrupp habe es oberste Priorität, dass Blohm + Voss unter einem neuen Eigner bessere Entwicklungschancen habe und den Mitarbeitern eine langfristige Perspektive eröffnet werde.

Zuvor hatte das „Hamburger Abendblatt“ (Donnerstagausgabe) berichtet, das Bremer Familienunternehmen Lürssen habe ein Angebot für den Kauf der gesamten Hamburger Traditionswerft vorgelegt. Von Lürssen war bis zum Nachmittag keine Stellungnahme zu erhalten.

Verhandlungen zwischen ThyssenKrupp und dem arabischen Schiffbauer Abu Dhabi Mar über einen Verkauf von Blohm + Voss waren im Juni gescheitert. Blohm + Voss baut und repariert in Hamburg Schiffe und fertigt zudem große Jachten.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Lürssen-Angebot: Thyssen hat Zweifel an Blohm + Voss-Verkauf"

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  • Was wäre so misslich an einer möglichen deutschen Lösung?

    Erfüllt sie nicht die Erwartung der Analysten und Marktbeobachter, so dass diese ThyssenKrupp negative Perspektiven bescheinigen, da ThyssenKrupp nicht auf irgendwelchen Börsenkasper gehört, welche mit negativen Ratings drohen?

    Wofür kämpft heute überhaupt eine Firma? Für sich selbst und ihre Erzeugnisse, oder in erster Linie für irgendwelche Börsenfuzzies?

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