Mangelnde Zusammenarbeit
Alt und Jung brauchen mehr Verständnis im Beruf

Weniger Beschäftigte, davon viele jenseits der 50: 2030 wird der Arbeitsmarkt deutlich anders aussehen als heute. Eine Studie fordert daher: Unternehmen sollten die Generationen zusammenbringen, um am Markt zu bestehen.
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BerlinUnternehmen sollten nach einer Studie der Allgemeinen Ortskrankenkassen (AOK) für ein engeres Zusammenwirken von Alt und Jung sorgen. Angesichts der demografischen Entwicklung „wird künftig zum Erfolgsfaktor in Unternehmen, dass Generationen eng zusammenarbeiten“, erläutern die Autoren des am Dienstag veröffentlichten AOK-Fehlzeiten-Reports. Älteren und jüngeren Beschäftigten mangele es an ausreichendem Verständnis füreinander. Die von ihnen geleistete Arbeit und ihre Erwartungen lägen aber nicht soweit auseinander.

Prognosen gehen davon aus, dass bis 2030 fünf Millionen Beschäftigte weniger auf dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen. Parallel dazu, schreiben die AOK-Autoren, steige der Anteil der Beschäftigten über 50. Seit 1990 sei dieser Anteil von 23 Prozent auf heute 31 Prozent gestiegen. „Die Beschäftigten über 50 Jahre werden zukünftig einen wesentlichen Anteil an den Belegschaften ausmachen“, erläuterte Helmut Schröder, einer der Autoren des Reports.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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