Maschinen bevorzugt: Israel kauft mehr deutsche Waren

Maschinen bevorzugt
Israel kauft mehr deutsche Waren

Die israelischen Importe aus Deutschland erreichten 2006 einen neuen Rekordstand. Vor allem die Nachfrage nach Manschinen steigt.

bfai JERUSALEM. Die israelischen Warenimporte nahmen 2006 in laufenden Dollarpreisen um 7,2% zu. Damit konnte die deutsche Wirtschaft ihren Anteil an der ebenfalls expandierenden israelischen Gesamteinfuhr gut behaupten. Lieferzuwächse waren in allen führenden Warenkategorien zu verzeichnen. Bei stabilen Währungsrelationen stieg auch der Eurowert der aus der Bundesrepublik bezogenen Waren.

Die israelischen Einfuhren aus Deutschland erreichten 3,2 Mrd. US$ und übertrafen in laufenden Preisen den bisherigen, zwei Jahre zuvor erreichten Rekordwert. Der deutsche Lieferanteil lag 2006 bei 6,7% und damit geringfügig über dem Vorjahreswert. Damit konnte der in vorangegangenen Jahren zu verzeichnende Rückgang des deutschen Marktanteils ausgebremst werden.

Bei weitgehend unveränderter Wertrelation zwischen dem US-Dollar und dem Euro nahm auch der Wert der israelischen Importe aus Deutschland in Euro zu, und zwar um 6,3%. Damit erreichte der Eurowert der israelischen Bezüge aus der Bundesrepublik seinen höchsten Stand seit fünf Jahren.

Die deutschen Ausfuhren nach Israel nahmen 2006 in allen führenden Warengruppen zu. Wie in den Vorjahren führten Maschinen, elektrotechnische Waren, Aufnahme-, Aufzeichnungs- und Wiedergabegeräte das Feld an, gefolgt von Chemieprodukten und Beförderungsmitteln.

Weitere Informationen finden Sie bei der Bundesagentur für Außenwirtschaft (bfai).

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