Maschinenbau
Mittelständler Grenzebach greift nach Kuka

Der schwäbische Maschinenbauer Grenzebach ist überraschend zum zweitgrößten Aktionär des vom Umsatz her sechsmal so großen Roboterherstellers Kuka geworden. Grenzebach hält seit dem 28. November 5,4 Prozent der Kuka-Aktien - dies entspricht einem Wert von rund 15 Mio. Euro.

DÜSSELDORF. Grenzebach bezeichnet den Einstieg bei Kuka als strategischen Schritt. Beide Unternehmen verbindet eine langjährige Partnerschaft - Grenzebach setzt Kuka-Roboter ein. Mit dem Kauf wolle man die gute Beziehung zu Kuka untermauern, sagte ein Sprecher. Auch Kuka begrüßte den Einstieg von Grenzebach.

Unklar ist, ob es bei einer Minderheitsbeteiligung bleibt. Nach Informationen des Handelsblatts aus Finanzkreisen strebt Grenzebach eine 25-prozentige Beteiligung bei Kuka an. Ein Grenzebach-Sprecher sagte dazu nur, eine weitere Aufstockung der Anteile sei nicht ausgeschlossen, aber kein Muss.

Die Finanzkraft von Grenzebach würde für weitere Zukäufe ausreichen. Laut Geschäftsbericht erwirtschaftete das Unternehmen 2007 bei einen Umsatz von 195 Mio. Euro einen Überschuss von 14 Mio. Euro und hat liquide Mittel von 134 Mio Euro. Die Kuka-Aktie liegt mit 10,50 Euro fast auf einem Fünfjahrestief.

Sönke Iwersen
Sönke Iwersen
Handelsblatt / Leiter Investigative Recherche
Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%