Mehr Umsatz und Mitarbeiter
Motorsägenhersteller Stihl legt zu

Der Motorsägenhersteller Stihl hat trotz Schwierigkeiten auf dem US-Markt in den ersten acht Monaten 2008 Umsatz und Mitarbeiterzahl erhöht.

HB WAIBLINGEN. Wie das Unternehmen am Dienstag in Waiblingen mitteilte, stiegen die Erlöse um 1,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr auf knapp 1,49 Mrd. Euro. Für das Gesamtjahr rechnet Stihl-Chef Bertram Kandziora mit einem Umsatzplus von zwei bis fünf Prozent. Angaben zum Ergebnis machte das Unternehmen nicht. Die Zahl der Mitarbeiter erhöhte sich konzernweit um 2,2 Prozent auf 10 066 Beschäftigte.

Beim Absatz hat der Motorsägenhersteller in den ersten acht Monaten um acht Prozent zugelegt. Wachstumstreiber sei das Geschäft in Osteuropa gewesen. Die Immobilienkrise in den USA habe sich dagegen dämpfend auf den Absatz von Motorsägen ausgewirkt. Grund sei, dass in den USA weniger Holzhäuser gebaut worden seien. Zu Beginn der zweiten Jahreshälfte habe der Absatz auf dem US-Markt aber wieder angezogen, sagte Kandziora. Im Laufe des Jahres werde mit weiteren Zuwächsen gerechnet.

Das Stihl-Stammhaus in Deutschland habe die weltweit nachlassende Bautätigkeit besonders stark zu spüren bekommen, sagte Kandziora. Der Umsatz ging in den ersten acht Monaten um zehn Prozent auf 556 Mill. Euro zurück. Grund dafür sei, dass wegen der rückläufigen Baukonjunktur weniger Profi-Motorsägen verkauft worden seien, auf die Stihl in Deutschland spezialisiert sei. Die Zahl der Mitarbeiter in Deutschland sank um 4,5 Prozent auf 3 769.

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